DIE LAHMARSCHIGKEIT HAT EINEN NEUEN NAMEN: DSCHUNGELCAMPBEWOHNER

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So sehen Sieger aus: Jörn holte mit vollem körperlichen Einsatz fünf Sterne fürs Abendessen der Dschungelcamp-Insassen

Die Lahmarschigkeit hat einen neuen Namen: Dschungelcampbewohner!

Heute, Samstag, geht die langweiligste Staffel ever,ever! der RTL-Kotzshow “Ich bin ein Star holt mich hier raus!” zu Ende. Die Casting-Crew von RTL hat sich mit der Wahl der sogenannten Prominenten diesmal besonders blamiert: die trotzigen Camp-Bewohner verweigerten heuer besonders häufig die Sättigung mit Fischaugen oder Krokodil-Penissen. Dabei müsste doch jedem , der ins Camp zieht, klar sein, dass hier keine Sachertorten serviert werden. Wer auch immer heute die Dschungelkrone erringen wird: er muss wirklich nicht darauf stolz sein. Einer Kabarettistin wie Lisa Fitz hat die Teilnahme am Ekel-TV-Event so geschadet, dass man sie einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Frau Nick und Frau van Bergen hatten ohnedies keinen Ruf zu verlieren, und die taffe Melanie Müller casht als noch amtierende Dschungelkönigin in der Unterwelt des deutschen Showgeschäfts , in Dorf-Diskos und in Bierzelten , ab. Es ist abzusehen, dass wohl der normalste und unauffälligste der diesjährigen Teilnehmer zum Dschungelkönig gewählt werden wird: Jörn Schlönvoigt , bei Eingeweihten wohlbekannt aus der Soap “Gute Zeiten Schlechte Zeiten”, wo bekanntlich der Dilettantismus zu Hause ist. Jörn hat als “Dschungel”-Insasse vorwiegend stillgehalten, alles Getier, das ihm serviert wurde, ausgekotzt, und das Würgen bei der Ekel-Prüfung seiner etwas huschig und naiv rüberkommenden Mitstreiterin Maren Gilzer, dem ehemaligen Buchstabengirl der SAT1-Show “Glücksrad”, überlassen. An Naivität wird Maren nur noch von der wie die Teletubbies plappernden Verehrerin der eigenen Brüste, Tanja Tischewitsch , geschlagen, die ebenfalls das Finale erreichte, aber wohl kaum Chancen auf den Sieg hat.

Bemerkenswert ist es, dass es RTL wirklich immer gelingt, einen sagenhaft alt wirkenden Menschen ins Camp einzuladen, dem dann auch noch der Rest von Würde verloren geht. War es im Vorjahr wenigstens ein
gewesener Weltstar von Viscontis Gnaden, der heute in jeder Hinsicht nur mehr bedauernswerte Helmut Berger, so war es diesmal ein Psycho-Wrack mit wenig bekanntem Namen Walter Freiwald mit allen Anzeichen des totalen Realitätsverlustes. Der grummelige alte Mann, der gegen alles und alle im Camp intrigierte und sich, trotz Hinauswahl durch das TV-Publikum, als “Dschungelkönig der Herzen” sieht, trauert einer Karriere hinterher, die er nicht hatte. In völliger Selbstüberschätzung seiner Attraktivität und mentalen Fähigkeiten traut er sich die Moderation von “Wer wird Millionär”, “Wetten, dass…?” oder einer eigenen auf seine schwache Persönlichkeit zugeschnittene TV-Show zu. Auch Bundespräsident könnte er sich als Beruf durchaus vorstellen. Die bewegenden Schlussworte des dauerbeleidigten Selbstdarstellers, an dem offensichtlich keine Selbstzweifel nagen, lauteten: “Ich habe ein gutes Gewissen vor Gott”. Dass er selbst Gott ist, hat Herr Walter, der sich kein Bild von sich selbst macht, nur noch nicht öffentlich gemacht…

5 Oscars für den Film über Stephen Hawking?

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Am 22. Februar werden im Dolby Theatre in Los Angeles zum 87. Mal die Oscars, offiziell die Academy Awards, verliehen. Die Moderation des Events wird der Schauspieler Neil Patrick Harris (“How I Met Your Mother”) übernehmen. Harris ist für seine höchst amüsanten und überraschenden Eröffnungs-Shows bekannt. Wie zu erwarten gehört der britische Schauspieler Eddie Redmayne zu den Nominierten für seine frappierende darstellerische Leistung als Stephen Hawking in «Die Entdeckung der Unendlichkeit» . Der Film, dem wir in diesem Blog bereits im Vorjahr eine Lobeshymne gewidmet haben, ist in fünf Kategorien für einen Oscar nominiert.

Bester Film

– «Der Scharfschütze – American Sniper»

– «Birdman»

– «Boyhood»

– «Grand Budapest Hotel»

– «The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben»

– «Selma»

– «Die Entdeckung der Unendlichkeit»

– «Whiplash»

Bester Schauspieler

– Steve Carell für «Foxcatcher»

– Bradley Cooper für «Der Scharfschütze – American Sniper»

– Benedict Cumberbatch für «The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben»

– Michael Keaton für «Birdman»

– Eddie Redmayne für «Die Entdeckung der Unendlichkeit»

Die #Show muss nicht weitergehen, wirklich nicht!

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Unfairer Wettbewerb: auf der Suche nach dem “Supertalent” (RTL) treten Vollprofis wie Pavel gegen blutige Laien an

Von Günter Verdin

Beim Thema UNTERHALTUNG können, wie beim Thema FUSSBALL wirklich alle mitreden. Darf ich auch mal?

Ich finde die hämischen Kommentare über “Wetten, dass..?” und Markus Lanz in unseren Intellektuellengazetten nur mehr albern . Reine Platzverschwendung! Nichts ist dümmer und fragwürdiger, als sich an einer Unterhaltungssendung dermaßen zu reiben, dass es an Selbstbefriedigung grenzt.

Als wenn wir es nicht schon längst wüssten: Unterhaltungsshows im deutschsprachigen Fernsehen sind nur im Vorüberzappen ohne Schaden zu nehmen zu ertragen. Und beim Zappen zwischen ZDF und RTL, wo zeitgleich “Das Supertalent” lief, trat ein Grundproblem heimischer Shows zutage: sie werden, um Sendezeit zu füllen und um möglichst viele Werbeblöcke unterzubringen, aufgebläht und zerdehnt, dass man die Weight Watchers zu Hilfe rufen möchte.

Bei “Wetten, dass…?” verplaudert sich nicht nur Markus Lanz konsequent, sondern werden auch die Wettkandidaten in viel zu langen Einspielfilmen “porträtiert”. Das hat man von den Privaten abgekupfert, wo dieser human touch überdosiert eingesetzt wird.

Der RTL-Show “Das Supertalent” liegt ein sehr schlichtes Konzept zugrunde: Herr und Frau Jedermann können mit ihren Kunststücken schlimmstenfalls sich böse blamieren und bestenfalls reüssieren. Um die SHOW aufzupeppen, werden vom Sender Profis aus dem artistischen Bereich zugekauft, so dass das Flair von Zirkus und Varieté über allem schwebt. Von fairem Wettbewerb zwischen Laien und versierten Entertainern kann keine Rede sein. Ohne Zweifel gibt es aber auch hier magische Momente, wie am Samstag die Handstand-Akrobatik des athletischen Ukrainers Pavel oder die spirituelle Botschaft eines jungen Mannes , der mit Leuchtstift kitschige Bilder malt. Beide sind Voll-Profis: Pavel , zum Beispiel ,der aus einer Artistenfamilie stammt,hat mit seiner Handstand-Equilibristik 2011 in Paris die Bronze-Medaille beim “32. Festival Mondial du Cirque de Demain” gewonnen.

Eine SHOW wirkt nur, wenn sie überrumpelt, wenn die Effekte Schlag auf Schlag kommen. Doch auch bei RTL wird alles zerredet von Juroren, die weder Sachkenntnis, Verstand oder wenigstens Respekt haben. Die Selbstgefälligkeit der Herren und der merkwürdigen Dame kennt keine Grenze. Was ist von einer Jury zu halten, in der ein Dieter Bohlen noch am intelligentesten wirkt?
Der Abstieg der Show als Phänomen begann mit ihrer Demokratisierung: natürlich verfügen auch Laien über wunderbare und bezaubernde Fähigkeiten. Der Eindruck von Schulabschlussfeiern liesse sich allerdings nur dann vermeiden, wenn diese Laien jahrelang an ihrer Begabung feilen würden und dann als Profis wiederkämen…

#Amy_Farrah_Fowler und die Frau hinter dem #Mauerblümchen

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Dr. Amy Farrah Fowler ist in der 3. Staffel das erste Mal vorgekommen und seit der 4. Staffel ein Hauptcharakter aus The Big Bang Theory. Sie ist eine Neurobiologin und die Freundin von Sheldon Cooper.

Weil Sheldon sexuell ganz einfach neutral ist, haben Howard und Raj Sheldon ohne dessen Wissen bei einer Datingseite im Internet angemeldet. Sie haben bei der Anmeldung die Fragen genau so beantwortet, wie Sheldon es tun würde. Nach kurzer Zeit wurde Amy den beiden Jungs für “Sheldon” mit fast hundertprozentiger Übereinstimmung vorgeschlagen. Über diese Gleichheit waren Howard und Raj sehr verwundert, sie erpressten daraufhin Sheldon mit einer dreckigen Socke, sich mit Amy zu verabreden.

Sie erklärt, dass sie keine Berührungen und keinen Sex will und nur deshalb datet, weil sie ein Abkommen mit ihrer Mutter hat, und zwar, dass sie mindestens einmal im Jahr ein Date hat. Überrascht von dieser Ähnlichkeit wird Sheldon dazu verleitet, ihr ein Getränk zu kaufen.

Sheldon und Amy befreunden sich in der vierten Staffel. Sie lernt auch die anderen Mitglieder der Gruppe kennen, freundet sich auch mit Penny an und erklärt sie prompt zu ihrer besten Freundin. Penny, Amy und Bernadette sind daraufhin häufiger zusammen zu sehen.

Amy erscheint zu Beginn, wie bereits erwähnt, als das weibliche Gegenstück zu Sheldon. Sie ist hochintelligent und analytisch. Auf soziale Kontakte legt sie nicht viel Wert und ist gegen nahezu jeglichen Körperkontakt, insbesondere sexueller Art.

Durch den Kontakt mit Penny und Bernadette verändert sich ihr Verhalten aber auch. Sie wird viel spontaner und versucht auch hin und wieder, einen Witz zu machen. Es gibt daher die Vermutung, dass Amys bisherige negative Einstellung zu anderen Mitmenschen und Freundschaften darauf beruht, dass sie in ihrer Vergangenheit nur wenige und schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Ein weiterer Punkt in ihrer Persönlichkeit, der sich verändert, ist ihre Beziehung zu Sheldon. Während sie zu Beginn klar ausgedrückt hat, dass sie keinerlei körperlichen Kontakt mit Sheldon haben will, wird im Verlauf der Serie, insbesondere in der 5. Staffel, deutlich, dass Amy an Sheldon sexuelles Interesse hat (er aber nicht an ihr).

(Alle Infos wie auch die folgenden biografischen Angaben stammen aus dem BIG BANG THEORY WIKI)

Mayim Hoya Bialik (* 12. Dezember 1975 in San Diego, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie hauptsächlich durch ihre Hauptrolle als Blossom Russo in der Fernsehserie Blossom.

Sie hat polnisch-jüdische, tschechisch-jüdische und ungarisch-jüdische Vorfahren, die in den frühen 1930er Jahren in die Vereinigten Staaten emigrierten. Mayim Bialik spielt Klavier, Trompete und Bassgitarre und spricht fließend Spanisch. Ihr erster Vorname Mayim ist hebräisch und bedeutet Wasser. 1989 gewann sie den Young Artist Award als „Best Young Actress in a Motion Picture Comedy or Fantasy“ für ihre Rolle in dem Film “Freundinnen”, in dem sie den Kinderpart der Rolle von Bette Midler spielte. Nach Bialiks eigenem Bekunden war diese Rolle dafür verantwortlich, dass sie ab 1991 die Hauptrolle in “Blossom” bekam.

Nach dem Ende der Serie “Blossom” machte sie an der University Of California, Los Angeles zunächst ihren Bachelor of Science (2001) und anschließend ihren Doktor in Neurowissenschaften (2007). In ihrer Arbeit befasste sie sich mit dem Prader-Willi-Syndrom. Während dieser Zeit war sie nur sporadisch als Schauspielerin in verschiedenen Serien (z. B. Fat Actress) bzw. als Synchronsprecherin für Zeichentrickserien und Videospiele tätig. 2005 wirkte sie erstmals wieder in einer Hauptrolle in dem Film “Kalamazoo” mit und trat von 2005 bis 2007 in drei Folgen der Serie “Lass es, Larry!” als Jodi Funkhouser auf. Seit 2010 ist sie als Amy Farrah Fowler in der CBS-Sitcom “The Big Bang Theory” zu sehen, wo sie in direkter Anspielung auf ihren eigenen Abschluss als promovierte Neurobiologin auftritt.

Filmografie

1988: Freundinnen (Beaches)

1989: Das Halloween Monster (Pumpkinhead)

1989–1990: MacGyver (Fernsehserie, 3 Folgen)

1991–1995: Blossom (Fernsehserie, 114 Folgen)

1994: Don’t Drink the Water (Fernsehfilm)

2003: Eine himmlische Familie (Fernsehserie, Folge 7×20)

2004: Kim Possible: Die geheimen Akten (Fernsehserie, Folge 2×22, Stimme)

2005: Kalamazoo?

2005–2007: Lass es, Larry! (Curb Your Enthusiasm, Fernsehserie, 3 Folgen)

2007: Balls of Steel (Fernsehfilm)

2009: Bones – Die Knochenjägerin (Bones, Fernsehserie, Folge 4×20)

2009: Saving Grace (Fernsehserie, Folge 3×05)

2010: Ehe ist… (’Til Death, Fernsehserie, 3 Folgen)

2010: The Secret Life of the American Teenager (Fernsehserie, 6 Folgen)

seit 2010: The Big Bang Theory (Fernsehserie)

#The_Big_Bang_Theory: das #Intro 13 – 23

13. Das Rad: Lange galt die sumerische Kultur als Ursprung. Heute liegen die Datierungen von Funden bzw. Darstellungen von Wagen und Rädern aus Mitteleuropa und Osteuropa wie auch aus Mesopotamien für die Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. nahe beieinander. Eine genauere zeitliche und örtliche Einordnung der Erfindung ist noch nicht möglich.

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14. Höhlenmalerei :,Das Bild zeigt wahrscheinlich Höhlenzeichnungen der afrikanischen San – Kultur. Der Begriff San bezeichnet eine Reihe ethnischer Gruppen im südlichen Afrika, die ursprünglich als reine Jäger und Sammler lebten. Das Wort „San“ bedeutet soviel wie „jene, die etwas vom Boden auflesen“. Die San
dokumentierten ihr Leben über Felszeichnungen in der Region der Drakensberge (deutsch: Drachenberge), die mit 3482 Meter das höchste Gebirge des südlichen Afrikas sind. 2000 wurde ein Teil des Gebirges mit dem Ukhahlamba-Drakensberg Park auf die Liste des UNESCO-Welterbes gesetzt.

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15. Stonehenge: Der Name Stonehenge stammt aus dem Altenglischen und bedeutet soviel wie „hängende Steine“.

ZEIT: Jungsteinzeit, genutzt bis in die Bronzezeit. Etwa 3000 v. Chr.

LAGE: Wiltshire, England, etwa 13 Kilometer von Salisbury.

BEDEUTUNG: Die UNESCO erklärte die Stonehenge, Avebury and Associated Sites, zu denen Stonehenge gehört, im Jahr 1986 zum Weltkulturerbe.

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16. Die Osterinsel (Rapa Nui)

LAGE: im Südostpazifik, südlich des südlichen Wendekreises. Gehört geographisch zu Polynesien, politisch aber zu Chile.

BEDEUTUNG: Weltweit bekannt ist die Insel durch die MOAI, monumentale Steinskulpturen. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes.

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17. Steinerne Gesichts-Skulpturen : Anfänge der Bildhauerei

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18. Die Inka-Bergfestung Pisac
LAGE: In Peru, 30 Kilometer von Cuzco entfernt. Von Cuzco aus führt der Weg durch das “heilige Tal”, dem Jagdrevier der früheren gottähnlichen Könige.

BEDEUTUNG: Die Festung Pisac ist fünfmal grösser als die sagenumwobene Inka-Stadt Machu Picchu. In Pisac sind die Stadttore und zahlreichen Häuser trotz der Jahrhunderte langen Erosion noch gut erhalten geblieben.

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19. Steinstauen von San Agustin, Kolumbien

LAGE: im Staatlichen Archäologischen Park von San Agustín. Das Dorf von San Agustín liegt 400 km südwestlich von Bogotá.

BEDEUTUNG: Die UNESCO bewertet die Skulpturen als größte Gruppe von religiösen Denkmälern und megalithischen Skulpturen Südamerikas . Archäologen schätzen, dass die Statuen zwischen 100 und 800 v.Chr. geschaffen wurden.
Viele der Statuen, die zwischen einem und sieben Meter hoch sind und mehr als eine Tonne wiegen können, drücken die Dualität des Lebens, zwischen Sonne und Mond, zwischen Tod und Geburt aus.

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20. Die Pyramide des Kukulcán (Kukulcán: Maya-Wort für Quetzalcoatl), von den spanischen Eroberern auch El Castillo (‘Burg’, ‘Festung’) genannt, ist eine Tempelpyramide .

LAGE: in der Maya-Ruinenstadt Chichén Itzá im Norden der Halbinsel Yucatán (Mexiko).

BEDEUTUNG: Das „Schauspiel der gefiederten Schlange“ findet alljährlich zur Tagundnachtgleiche (20./21. März und 22./23. September) auf der Nordseite des Bauwerks statt. Der Schatten der gestuften und leicht abgeschrägten Pyramidenkanten fällt dabei auf die Seitenwange einer der Treppen; dabei entsteht der Eindruck als würde sich dort eine Schlange hinunterwinden. Nur die Seiten der nördlichen Treppe enden somit konsequenterweise in zwei steinernen Schlangenköpfen; die anderen Treppen haben diese Köpfe nicht. Hervorzuheben sind die bauakustischen Besonderheiten, die der Akustikexperte David Lubmann entdeckt hat. Stellt man sich vor eine der vier Treppen des Kukulkántempels und klatscht in die Hände, hört man ein Echo, welches dem Ruf des Quetzal sehr ähnlich ist. Der Akustikexperte David Lubman untersuchte dieses Phänomen und stieß noch auf weitere Besonderheiten: So klingen die Schritte einer Person am oberen Ende der Treppe am unteren Treppenende wie fallende Regentropfen. Das Echo eines Klatschenden in der Mitte des Ballspielplatzes erzeugt hört sich an wie das Gebrüll eines Jaguars. Da sowohl der Jaguar als auch der Vogel Quetzal heilige Tiere waren und der Regen in Gestalt des Gottes Chaac ebenfalls heilig war, folgerte Lubman daraus, dass diese akustischen Effekte absichtlich bei dem Bau berücksichtigt worden sind. (QUELLE: WIKIPEDIA)

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21. Die Pyramiden von Giza:
LAGE: am westlichen Rand des Niltals, etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh (Gîza). Die Pyramiden sind rund 15 km vom Kairoer Stadtzentrum entfernt und liegen direkt an der Pyramidenstraße (Scharia el-Ahram)

:BEDEUTUNG: Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den bekanntesten und ältesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit. Sie sind das einzige erhaltene der sieben Weltwunder der Antike. Seit 1979 zählen die Pyramiden von Gizeh zum Weltkulturerbe.

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22. Der ( oder die) Sphinx von Gizeh:

LAGE:15 km vom Kairoer Stadtzentrum entfernt, direkt an der Pyramidenstraße (Scharia el-Ahram).

BEDEUTUNG:Der oder die Große Sphinx von Gizeh in Ägypten ist die mit Abstand berühmteste und größte Sphinx. Sie stellt einen liegenden Löwen mit einem Menschenkopf dar und wurde vermutlich in der 4. Dynastie um 2700–2600 v. Chr. errichtet.
DIE ABGESCHLAGENE NASE: In einem seiner Bücher berichtet der arabische Historiker Al-Maqrīzī (1364–1442), dass der strenggläubige Scheich eines Kairoer Sufi-Klosters, Mohammed Saim el-Dar (Muhammad Şā’im ad-Dahr, deutsch: „Jemand, der die ganze Zeit fastet“), als fanatischer Bilderstürmer die Nase der Sphinx 1378 abschlug und von der aufgebrachten Menge umgebracht wurde. Der aus Bagdad stammende arabische Historiker und Mediziner Abd al-Latif al-Baghdadi (1161–1231) bestätigte durch seine Beschreibung der Großen Sphinx und ihrer prächtigen Nase im 13. Jahrhundert indirekt diese Angaben.

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23. Religion: der tanzende Shiva. Shiva Nataraja ist der Gott der Tänzer. In der hinduistischen Mythologie ist Shiva sowohl der Herr der Zerstörung, als auch der Erschaffung . Als Tänzer schlägt er den Rhythmus für jede Bewegung im Kosmos. Die Darstellung Shivas als Tänzer ist eine der am weitesten verbreiteten in der hinduistischen Kunst.

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Der #BIG_Bang auf dem Gagenzettel

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Angeschmiert? Denkste! Drei der sieben Stars der US-Sitcom “The Big Bang Theory” haben ihre Schäfchen ins Trockene gebracht. Nach US-amerikanischem Recht dürfen Serien-Darsteller nach sieben Jahren ihre Gagen neu verhandeln.
Jetzt wurde verlautbart, dass Jim Parsons (Sheldon Cooper), Kaley Cuoco (Penny) und Johnny Galecki (Leonard) ab der achten Staffel jeweils eine Million US-Dollar pro Episode verdienen werden. Diese Gage werden sie für jede der 72 Folgen der achten, neunten und zehnten Serienstaffel erhalten. Die geschäftstüchtigen Mimen haben damit nicht nur ihre Gagen verdreifacht, sondern beim zuständigen Produktionsunternehmen Warner Bros. TV weitere Zusatzeinnahmen aus Bonusleistungen und Beiteiligung an Auslands-Lizenzen in Höhe von etwa 90 Millionen Dollar pro Person erstritten.

Nahezu günstig hat man sich im Vergleich dazu die Dienste von Melissa Rauch (Bernadette) und Mayim Bialik sichern können, die bereits im September 2013 eine Gehaltserhöhung bekamen und nun etwa 60.000 US-Dollar pro Folge verdienen. Angesichts dieser krassen Divergenz ist es verständlich, dass Simon Helberg (Howard) und Kunal Nayyar (Raj) noch um bessere Konditionen feilschen. Aktuell verdienen sie pro Folge “nur” 125.000 bzw. 75.000 US-Dollar.

Die Produktionsfirma wird durch die neuen Deals keineswegs verarmen: der Gewinn für Warner Bros. TV wird in den kommenden drei Jahren auf eine Milliarde Dollar steigen.

#CONCHITA_WURST? Nein, #THE_BIG_BANG_THEORY

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Nein, natürlich ist das nicht Conchita, sondern es sind die vier Nerds, die zu Beginn der dritten Staffel der TV-Serie “THE BIG BANG THEORY” mit leicht verändertem Look von einer Nordpol-Expedition zurückkehren.

Wir allerdings wissen immer noch nicht, wohin die Reise geht, denn die Produzenten liegen mit den Darstellern im Clinch. Erraten: es geht um viel Geld.
Die Lizenzgebühren pro Folge liegen um die sechs Millionen Dollar pro Folge. Deswegen hat der Sender CBS mit dem Studio Warner Bros. und dem Produzenten Chuck Lorre Verträge für drei weitere Staffeln bis 2017 abgeschlossen.

In dieser Woche sollte Drehbeginn für eine neue Staffel sein.

ABER DIE SCHAUSPIELER SPIELEN NICHT MIT.

Nach amerikanischem Recht dürfen Schauspieler nach sieben Jahren ihre Gagen neu verhandeln, Und davon machen JOHNNY GALECKI (Dr. Leonard Leakey Hofstadter), JIM PARSONS (Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper), KUNAL NAYYAR (Dr. Rajesh „Raj“ Ramayan Koothrappali), SIMON HELBERG (Nur-Ingenieur Howard Joel Wolowitz), KALEY CUOCO-SWEETING (Penny) , MAYIAM BIALIK (Dr. Amy Farrah Fowler) und MELISSA RAUCH (Dr. Bernadette Maryann Rostenkowski-Wolowitz) offensichtlich exzessiv Gebrauch.

Das US-Magazin “Deadline” berichtet zwar von einer gewissen Annäherung zwischen Schauspielern und Produktion, jedoch auch davon, dass die Vorstellungen die Bezüge betreffend nach wie vor weit auseinander klaffen. Eine mögliche Lösung wäre es die Stars noch kräftiger an späteren Einnahmen ( z. B. über Auslandsvermarktung ) zu beteiligen.

Wir sind sicher, dass unsere Lieblings-Nerds, die erfolgreich vom Nordpol zurückgekommen sind, jetzt nicht von ihren Produzenten in die Wüste geschickt werden…

#Got_to_dance”:#Pro7 und#SAT1

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Der dem Einkaufswagen entfleuchte Engel David Pereira

Was für eine Show! Mit TV-Tanz-Casting-Shows sind zur Zeit nicht nur im deutschsprachigen Raum tolle Einschaltquoten zu erzielen. “Got To Dance” , abwechselnd auf Pro7 und SAT1 zu sehen, bietet auch in der jüngsten Staffel ein Forum für die zahlreichen Ausnahmetalente, die in der Bundesrepublik sonst eher im kleinen Kreis ihrer Freude an geformter, ästhetisch inspirierter Bewegung Ausdruck verleihen.

Aus einem schier unerschöpflichen Pool hochbegabter Tänzerinnen und Tänzer wählt die Jury schließlich den besten Dance Act Deutschlands. Dieser Titel ist mit einer hübschen Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro verbunden. Im letzten Jahr siegte das auf erwachsen dressierte Standardtanz-Pärchen Veronika und Daniel, damals beide 13 Jahre jung, was wieder einmal die alte Show-Regel bestätigte: gegen Kinder und Tiere müssen Erwachsene auf der Bühne fast immer abstinken.

DIE FERNSEHEN-SHOW

Die von mir früher schon geäußerten Einwände ( siehe Berichte unten) gelten auch für die neue Staffel: die Wirkung von schönen Lichteffekten, guten Kamera-Perspektiven und frappierenden Slow-Motion-Takes wird geschmälert durch eine hektische Schnitt-Dramaturgie, die kaum ein Verweilen kennt. Auch sonst ist die Präsentation von hektischem Durcheinander gekennzeichnet: ein peinlicher Conférencier und eine nette Moderatorin dienen als Pausenfüller, zwischendurch gibt es Einblendungen aus dem privaten Umfeld der Teilnehmer und aus dem Pausenraum, dann wieder dürfen ausgewählte Zuschauer pärchenweise in Großaufnahme Erstaunen mimen (“Wie geil ist das denn?”), was nur noch durch die Kommentare des sonderbaren Jurors Howard Donald getoppt wird der Art:” Das ist der Hammer!”

DIE JURY

Die Kommentare von der zweifachen Deutschen Juniorenmeisterin der rhythmischen Sportgymnastik Palina Rojinski und der Choreografin Nikeata Thompson haben gegenüber der ersten Staffel im Vorjahr deutlich an Substanz gewonnen. Auch ihre zum Teil tränenreiche Reaktion auf außerordentliche Leistungen wirkt nicht aufgesetzt und sympathisch. Dass sich die beiden Damen dann auch hin und wieder dazu hinreißen lassen, mit den Kandidaten in einen kleinen Tanz-Battle zu treten, gibt der Show Authentizität und hebt die Trennung zwischen Beurteilern und Beurteilten fallweise auf.

Auch der eher schwerfällig wirkende, nichtsdestotrotz sympathische Ex-“Take That”-Sänger und Choreograf (?) Howard Donald gibt manchmal den Tanzbär, fällt aber vor allem durch nichtssagende Kommentare und krasse Fehlentscheidungen auf. Zum Beispiel votete er gegen ein possierliches, hochbegabtes und originelles männliches Grotesk-Tanzduo, das auch durch eine selbständig entwickelte Choreografie aus verschiedenen Tanzstilen das Publikum von den Stühlen riss.

DIE KANDIDATEN

Wie aus der überbordenden Fülle von kreativen, tanzbegeisterten Menschen tatsächlich der (Solist), die (Solistin, Gruppe), das (Kind) Beste herausgefiltert werden kann, bleibt auch in dieser Staffel ein Rätsel. Zu ungleich ist die Auswahl: das Alter der Teilnehmer reicht von 6 bis 51 Jahren, Kinder treten gegen Erwachsene an, Profis gegen Amateure, Solisten gegen Gruppen.

Da ist zum Beispiel der gummiartige , Adonisgleiche Tanzakrobat David Pereira, der mit seinem aus einem Einkaufswagen heraus entwickelten Solotanz auf Engelsschwingen wohl bald alle Castingshows dieser Welt abgeklappert hat: der Jury muss es schwergefallen sein, zu vermitteln, sie sehe diese Darbietung zwischen Anmut, Kitsch und Glamour zum ersten Mal, die Tränen der Damen wirkten dennoch echt. Ist es nur annähernd gerecht, diesen Profi, der zur Zeit in der neuen Show im Berliner Wintergarten “Der helle Wahnsinn” zu sehen ist, oder einen anderen Berufstänzer wie den Architekturstudenten Majid ,der aus eigenem schöpferischem Fundus eine vor Finessen und Stil-Grenzüberschreitungen nur so funkelnde , technisch perfekte Performance liefert , echten Amateuren gegenüber zu stellen?

FAZIT

Die Informationen über die einzelnen Acts auf der Webseite von Pro7 sind erbärmlich. Offenbar meinen die Verantwortlichen, ihre werberelevante Zielgruppe sei des Lesens nicht mächtig und mittels Video zufriedengestellt. Das aus Großbritannien stammende Format wird auch mit deutscher Gründlichkeit nicht zugrunde gerichtet werden können. Dafür sorgen schon die vielen Tanzbegeisterten, die mit ihrem Können und ihrer Bewegungs-Phantasie uns auch weiterhin den Atem rauben werden.

Die neuen Folgen “Got to Dance” ab dem 17. Juli immer Donnerstags auf ProSieben und Freitags in Sat.1.

Frühere Berichte

6.7.2013: DAS FINALE -SIEG FÜR DIE LIEBEN KLEINEN

Das ist eine alte Show-Weisheit: gegen Kinder und dressierte Tiere haben Erwachsene keine Chance, schon gar nicht gegen auf erwachsen dressierte Kinder wie das Standardtanz-Pärchen Veronika und Daniel, beide 13, die im Finale der Supershow “Got to Dance” ( Sat 1, Freitag) durch das Publikum-Telefon-Voting mit hauchdünner Mehrheit den ersten Platz ergatterte. Was die Regeln der Standardtanz-Wettbewerbe betrifft, machen die beiden Heranreifenden alles richtig: sie tanzen synchron, elegant, elastisch, mit toller Haltung, also geradem Oberkörper und energischem Beckeneinsatz. Das wirkt schon bei erwachsenen Tänzern gleichermaßen ästhetisch wie manieriert, bei Kindern macht solche Bewegungs-Disziplin zumindest nachdenklich.

Um bei den Kleinen zu bleiben: der blonde zwölfjährige Freestyler Vadim kann seine enorme Kreativität und seinen überbordenden Bewegungsdrang in eine schillernde Körpersprache ohne überdeutliches Regel-Korsett kanalisieren. Er hätte den ersten Platz ( und damit das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro ) ebenso verdient wie der ( bereits erwachsene) Ausnahmetänzer Dennis, dessen Performance , eine Mischung aus Ausdruckstanz und klassischem Ballett , von einer Jurorin zurecht als “poetry in motion” bezeichnet wurde. Übrigens: das Ergebnis fiel äußerst knapp aus:

1. Veronika & Daniel 17,3 %

2. Dennis 17,2 %

3. Airdit & Ben 11,7 %

Ich bleibe dabei: “Got to Dance”, abwechselnd auf Pro7 und Sat1 zu sehen, ist die derzeit beste (Casting-)Show im deutschen Fernsehen, die internationale Konkurrenz nicht zu scheuen braucht, auch was Licht-Effekte und animierte Projektionen betrifft. Auch wenn die Quoten fürs Finale nicht berauschend waren – nach 17,3 Prozent bei der Auftaktshow erreichte die letzte Sendung nur mehr einen Markanteil von 14,3 Prozent – wird es eine zweite Staffel geben. Und die wird hoffentlich wieder von Johanna Klum moderiert werden: neben dem aufgeregten Geschnatter in anderen Casting-Shows wirkt ihre Moderation souverän, respektvoll, themenbezogen und sehr sympathisch. Und trotz des verhängnisvollen Nachnamens Klum hat sie eine sehr schöne, weibliche, modulationsfähige Stimme. Drei Goldsterne für Johanna Klum!

5.7.2013: VOR DEM LIVE-FINALE

Das wird die beste Show im deutschen Fernsehen seit Langem! Heute kämpfen 12 Kandidaten im Live-Finale von „Got to Dance“ um den Titel „Bester Dance-Act Deutschlands“ und um 100 000 Euro (Sat 1, 20.15 Uhr).

Vergesst Dieter Bohlen und den halbseidenen Glamour seiner Shows. Nur “The Voice of Germany” ( ebenfalls Pro7 und Sat 1) kann mithalten, aber nur , was den ernsthaften künstlerischen Anspruch betrifft. Als Show mit einer atemberaubenden Mischung aus Tanzakrobatik und Modern Dance ist “Got to Dance” zur Zeit unschlagbar.

Auch bei der zweiten Semifinalshow am Donnerstagabend kam der Zuschauer aus dem Staunen nicht heraus: was Deutschland an aufregenden Tanztalenten zu bieten hat, ist höchst erfreulich! Veronika (13) und Daniel (12) zum Beispiel sind bereits Medienlieblinge: sie tanzen seit sechs Jahren zusammen für den RGC Rot-Gold-Casino Nürnberg und sind bereits vierfache Bayerische Meister in ihrer Altersklasse. Ein wenig skurril wirkt es schon, wenn sich zwei Kinder wie kleine Erwachsene kleiden und bewegen , aber die Perfektion der beiden im Standardtanz ist erstaunlich.

Weniger vordergründig routiniert und umso mitreissender wirken da die HipHop -und Electroboogie-Acts des Bremerhaveners Vadim Averin, der bei den HipHop – Europameisterschaften in Amsterdam im Juni dieses Jahres gleich drei erste Plätze belegte: der 12 Jahre junge Mann entwickelt eine tänzerische Fantasie, die mitreisst, beflügelt und und nicht nur die nahe am Wasser gebaut habenden Juroren rührt.

Auch auf den Auftritt der „Linked2Dance Patchwork“-Compagnie im heutigen Finale dürfen wir uns freuen. Im Mittelpunkt ihrer erstaunlich homogenen Tanz-Performance am Donnerstagabend stand ebenfalls ein hochbegabtes Kind. Die TänzerInnen aus verschiedenen Kulturkreisen erzählen eine kleine Geschichte, die in dynamische Bewegung umgesetzt wird: ein kleines Mädchen kämpft gegen die Dämonen seiner Albträume und triumphiert schließlich über sie.

Heute abend geht es für die jungen Talente um alles (100.000 Euro) oder nichts. Es gibt aber jetzt schon einen Sieger: den Tanz in seiner unendlichen Schönheit und Vielfalt.

30.6.2013: DAS HALBFINALE und:
<Einige Anmerkungen zur sozialen und physischen Situation von Tänzern in Deutschland

Die einen sind prominent und bekämpfen ihre Ängste, indem sie in der RTL-Show “Pool Champions” (Freitag) vom 5 Meter-Turm ins Wasser springen . Die Münchner Abendzeitung übertitelte ihren Bericht bayerisch charmant: “Promis machen sich nass”.

Die anderen, wesentlich jüngeren, sind vorerst einmal vor allem sehr talentiert und scheinen die Schwerkraft aufzuheben: die Pro7/SAT1-Tanzshow “Got to dance” ( Donnerstag: Pro7, Freitag: SAT1) präsentiert nicht nur alle coolen Tanzstile der modernen Jugendkultur wie Breakdance, Hip Hop oder Crumping ( ein dynamischer Gruppentanz Afro-amerikanischer Provenienz), sondern auch klassisches Ballett, Flamenco und Steptanz, und das alles in erstaunlicher Perfektion.

Ein vorwiegend jugendliches Publikum beschert der Show mit den meist deutsch radebrechenden oder sprachlich ausdrucksarm in Begeisterungs-Ekstase verzückten Juroren sehr gute Einschaltquoten, was kaum auf die unstete Schnitt-Dramaturgie zurückzuführen ist: die Show wirkt so, als würden Regisseur und Cutterin zwischen mehreren Programmen hin- und herzappen. Der Erfolg des Formats liegt in den virtuosen Leistungen der jungen Tänzer, die mit unglaublicher Intensität und überbordendem Einfallsreichtum ihrem Körper das Letzte, also das Beste abverlangen, oder zumuten.

Denn zweifelsohne freuen sich über die Show auch Deutschlands Orthopäden. Die Spätfolgen all der akrobatischen Einlagen und, wohlgemerkt, fast immer ästhetischen Verrenkungen , sind absehbar. Es ist bekannt, dass selbst klassisch ausgebildete TänzerInnen ab 40 schmerzhafte Probleme mit dem Bewegungsapparat bekommen. Das klassische Ballett mit Spitzentanz , Hebungen und Piroutten belastet den Körper auf unnatürliche Weise.

Dr. Lutz Simon, leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der Abteilung für Unfall- und Orthopädische Chirurgie in der Asklepios-Klinik Nord in Hamburg in BILD über die Verletzungsmöglichkeiten bei professionellen durchtrainierten Tänzern: „Bandverletzungen an den Sprunggelenken, Knieverletzungen am Meniskus und Außenband, Rückenverletzungen wie muskuläre Verzerrungen im Lendenwirbelsäulenbereich.“

Über den Saarbrücker Schüler Ruffy, der es mit seinen gruseligen gummiartigen Körper-Verrenkungen im “Flexing” immerhin ins Finale geschafft hat, urteilt der Orthopäde: “Wahrscheinlich hat er hypermobile Schulterblätter. Das ist eine anatomische Spezialität. Nachmachen sollte man das nicht unbedingt.“
Juroren und Publikum wählten folgende Solisten und Tanzgruppen ins Finale: Patrizia Kowalak, Ben und Airdit, Swingin’ Crocs, S’N’C Kidz, Penguin Tappers und Dancefloor Destruction Crew.

Das zweite Halbfinale ist am kommenden Donnerstag, dem 4.Juli ab 20:15 Uhr auf Pro7 zu sehen.

Den Siegern winkt am Ende der Staffel eine Prämie von 100.000 Euro. Eine Traumgage, wenn man die Einkommens-Situation von Berufs-Tänzern in Betracht zieht: die Bruttogage von Gruppentänzern im renommierten Stuttgarter Ballett beträgt anfangs um die 1.500 Euro (Solistengagen werden frei verhandelt). Das durchschnittliche Jahresnettoeinkommen von aktiv versicherten freischaffenden Künstlern im Gesamtbereich „Darstellende Kunst“ betrug im Januar 2010 nach Angaben der Künstlersozialkasse 12.318 Euro . Im dem Landtag von Baden-Württemberg vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vorgelegten Bericht (Drucksache 14 /7031 07. 10. 2010) heisst es weiter: “Die Erfahrungen zeigen, dass Tänzerinnen und Tänzer ihren Beruf im Durchschnitt bis zum 35. Lebensjahr (in Ausnahmefällen bis zum 40. Lebensjahr) ausüben können.”

21.6.2013:DIE GROßE BÜHNE FÜR TÄNZERISCHE BEWEGUNG

Das bringen wohl nur die Macher von Pro7 und SAT1 zuwege: eine ganz schlechte Sendung zu machen und uns trotzdem zu begeistern. “Got to Dance”, nach britischem Vorbild, wo das Format bereits seit 2009 läuft, ist nicht nur eine weitere Casting-Show, sondern beweist, wieviel Kreativität in tanzbegeisterten jungen Menschen steckt.

“Let’s Dance” (RTL) ist ohne Zweifel eine gute Show und eher für die ältere Generation programmiert: die Show mit Promis und Tanzprofis steigert das Interesse für den Standardtanz enorm .

“Got to Dance” aber ist die große Bühne für die freie tänzerische Bewegung schlechthin. Alles ist erlaubt, was Zeit und Raum füllt. Man kommt aus dem Staunen, Entzücken und Gerührtsein nicht heraus. Was ist das für ein magischer Moment, wenn ein gelernter Bäcker, der bestens im Futter steht, sich aus der Handwerksmontur freistrampelt, in mehreren Bauchwellen seinem Nudelholz hinterherhechtet und in einer gutdurchdachten, bestens getimten Choreografie zum Tanz-Helden wird, der mit Grazie und Körperbeherrschung alle das Wundern lehrt. Oder das Paar, das erkannt hat, dass es nicht zueinanderpasst, und im Tanz so unwahrscheinlich harmoniert, dass ein Happy-End vorstellbar ist. Oder Tim, der Modern Dance mit gewaltigen Sprüngen würzt und mit Seele und Körper ganz im Tanz aufgeht. Oder Ruffy mit dem Turfing-Trend aus den USA, bereichert durch die gummiartige Dehnung und Verdrehung aller Gliedmaßen.

Wie schön wäre es, allen diesen hochbegabten jungen Menschen, die bereits zu einem reifen künstlerischen Ausdruck gefunden haben, länger zusehen zu können. Das versemmelt eine Sendungs-Regie durch absurde, rasch aufeinanderfolgende Schnitte: entweder traut man dem jungen Publikum nicht zu, einer mehr als einminütigen Sequenz folgen zu können, oder man will einfach zu viel zeigen, was schon bei der Vorauswahl gedreht wurde. Aus einem potentiellen modernen künstlerischen Ereignis wird so eine zusammengeschnippelte Dutzend-Show. Hoffentlich kommen die Macher bald zu Sinnen!!!

Die Rolle des #Furzens in den #amerikanischen #Sitcoms

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In “Two and a half men” ist vorwiegend Alans Sohn und Charlies Neffe Jake für die Abgabe von Methan und Co. zuständig. Die Geruchsbelästigung bringt seine Umwelt öfters in Verzweiflung. Jake testet auch mit seinem ebenfalls nicht allzu klugen Freund die leichte Entzündlichkeit des Flatus wegen des explosiven Zusammenwirkens von Wasserstoff, Methan und Schwefelverbindungen. Erwartungsgemäß machen die beiden schmerzhafte Erfahrungen bei ihrem Experiment. Aber auch die Freundin Alans , Lindsay, lässt gerne mal einen fahren: ein eklatanter Tabubruch, denn schöne Damen pupsen unseres Wissens nicht.

Eine Szene in “How I Met Your Mother” zeigt volltönend, was Nähe zwischen Paaren wirklich bedeutet: dem Möchtegern-Casanova Barney entkommt beim Schmusen mit seiner aktuellen Freundin ein Urknall, sie antwortet selbstverständlich mit einem Pups, will sagen, echte und exklusive Vertrautheit zwischen Menschen ist erst hergestellt, wenn sie voreinander furzen können. Bei den Sitcoms wird der Zuschauer in diese Intimität miteinbezogen, der “Familienanschluss” erfolgt dankenswerterweise mangels Geruchsfernsehen ohne Belästigung.

Die Aura der großen alten Hollywoodstars war durch Unnahbarkeit bestimmt. Von den heutigen Hollywood-Stars ist vor allem George Clooney davon überzeugt, dass Furzen “die lustigste Sache in der Geschichte der Menschheit” ist. Dem Musikmagazin “Rolling Stone” offenbarte er, dass er nicht nur Besitzer von Pupskissen mit Fernbedienung und eines Handys mit iFart-App ist, sondern dass ihn allein das Wort Furz zum Lachen bringt. Dem allzumenschlichen Star ist auch nicht peinlich, etwa vor seinen Haushälterinnen den Abwinden freien Lauf zu lassen. Originalzitat von George Clooney aus dem “Rolling Stone”:
“We think it’s one of the funniest things in the history of mankind. Even the idea of a fart makes me laugh. Saying the word ‘fart’ makes me laugh. I have iFart on my phone. I have remote whoopee cushions. Farts. To me, there’s nothing funnier.”

THE BIG BANG THEORY: Das Intro 34.-24

BIG BANG 34 -24

24. Religion. Buddhismus.(Drachen-Mosaik aus der buddhistischen Tempelanlage Wat Phrathat Doi Suthep, dem Wahrzeichen von Chiang Mai in Nordthailand. Die vergoldete Chedi mit einem Zeremonien-Schirm (siehe Bild 2) unten soll eine Reliquie Buddhas enthalten.

Bild 1 Das Mosaik
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Bild 2 Der vergoldete Chedi

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25. Religion. Buddhismus.Die Abreise des Prinzen Siddharta ( geb. 563 v. Chr. In Lumbini, Nepal; gestorben 483 v. Chr. in Kushinagar, Indien. Mit 29 Jahren verließ der Prinz den Palast seiner Eltern und lernte auf seinen Wanderungen das Leiden der Menschen kennen. Auf der Suche nach dem eigenen Weg abseits der überlieferten Religionen, widmete er sich der Meditation und führte das Leben eines Bettelmönchs. Er wurde zum Begründer des Zen-Buddhismus. Die Abbildung stammt aus dem Werk “Myths of the Hindus and Buddhists” , und stammt wahrscheinlich im Original von Abanindranath Tagore.)

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26. Religion. Moses

Das Bild aus dem Intro:

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Und hier die Gesamtansicht der Statue in Santa Maria del Monte

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027. Die alten Griechen. Der Parthenon. (Tempel für die Stadtgöttin Pallas Athena Parthenos auf der Akropolis. Der Name Parthenon bedeutet “Jungfrauengemach”.Der Tempel wurde zum Dank für die Rettung der Griechen durch die Göttin nach dem letzten Perserkrieg -479 v. Chr. -erbaut.)

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28. Religion. Christentum. Jesus Christus ( Im Neuen Testament wird Jesus Christus als Messias und Sohn Gottes beschrieben.)

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029. Religion.Kreuzzüge: Die Befreiung der Eingemauerten von Carcassonne (Gemälde von Jean-Paul Laurens,1879. Im Kreuzzug der Christen gegen die sektiererischen Katharer wurden 1244 die zum Schutz der Bevölkerung vor der Inquisition herbeigeeilten Ritter von den Christen in den Burgverliessen von Carcassonne ( Südfrankreich) eingemauert. Einige Katharer konnten aber befreit werden.

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30. Die Chinesische Mauer (Sie erstreckt sich nach neuesten Erhebungen über 21.196,18 Kilometer und umfasst 43.721 Einzelobjekte und Standorte. Der Bau der historischen Grenzbefestigung wurde im 7. Jhdt. v. Chr. begonnen)
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31. Frühgotik. Notre Dame de Paris (errichtet zwischen 1163 und 1345. Die beiden Türme sind 69 Meter hoch, der Dachreiter 96 Meter. Das Kirchenschiff ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch; es bietet bis zu 10.000 Personen Platz.)

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32. UNESCO WELTKULTURERBE. Taj Mahal (eine 58 Meter hohe und 56 Meter breite Grabmoschee im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, errichtet 1631 auf einer 100 mal 100 Meter großen Marmorplattform im Auftrag des Grossmoguls Shah Jahan im Gedenken an seine große Liebe Mumtaz Mahal. UNESCO WELTKULTURERBE seit 1983.)

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33. UNESCO WELTKULTURERBE und Wahrzeichen.Der Schiefe Turm von Pisa ( Der Turm war als Campanile, also als freistehender Glockenturm für den Dom von Pisa geplant. Zwölf Jahre nach der Grundsteinlegung am 9. August 1173, als der Bau bei der 3. Etage angelangt war, begann sich der Turmstumpf in Richtung Südosten zu neigen. Daraufhin wurde der Bau für rund 100 Jahre unterbrochen. Die nächsten vier Stockwerke wurden dann schräg gebaut, um die Schieflage auszugleichen. Danach musste der Bau nochmals unterbrochen werden, bis 1372 auch die Glockenstube vollendet war. Die Schieflage des Turms beruht auf dem Untergrund aus lehmigem Morast und Sand, der sich unter dem Gewicht verformt. Die Schieflage des Turms beträgt nach Ende der Sanierungsarbeiten rund 4 Grad., entsprechend einer Auslenkung an der Spitze von 3,9 m (bei rund 55,8 m Höhe. m Jahre 1987 wurde das Ensemble aus dem Turm, der benachbarten Kathedrale, dem Baptisterium und dem Friedhof von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Quelle: WIKIPEDIA)

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34. Kunstgeschichte. Michelangelo’s David (entstanden zwischen 1501 bis 1504 in Florenz. Die erste Monumentalstatue der Hochrenaissance stellt den biblischen David dar, der , die Steinschleuder auf der Schulter, den Kampf gegen den Riesen Goliath aufnimmt.)

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Und das ist die Originalstatue in Florenz

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