Neues von ONKEL DAGOBRÜCK (4)

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ONKEL DAGOBRÜCK weiß, wovon er spricht, wenn er das Gehalt deutscher Bundeskanzler mit dem von Sparkassendirektoren in Nordrhein-Westfalen vergleicht. Nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bewarb sich Steinbrück im August 1998 informell darum, die Nachfolge des Präsidenten des schleswig-holsteinischen Sparkassen- und Giroverbandes anzutreten.

Der Posten im Norden war laut FAS damals mit 400.000 Mark dotiert, mehr als die Ministerpräsidentin Heide Simonis verdiente. Jedoch sei seine Kandidatur von seiner eigenen Partei hintertrieben worden.

Steinbrück war zu der Zeit Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, hatte sich aber mit der Ministerpräsidentin entzweit, wie das Blatt berichtete. Anlass dafür war seine Bemerkung, das Land könne sich „Klein-Klein auf Pepita-Niveau“ nicht leisten. Simonis bezog dies auf sich und ihre kleinkarierten Kostüme und drohte Steinbrück öffentlich mit Entlassung.

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PEER STEINBRÜCK will nicht Bundeskanzler werden/Neues von ONKEL DAGOBRÜCK

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Von Günter Verdin (www.verdinguenter.blogspot.com)

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück scheint immer wieder neue Fettnäpfchen zu suchen. Nicht nur, dass die Diskussion über seine üppigen Redner-Honorare (z. B. 25.000 Euro von der überschuldeten Stadt Bochum, die er JETZT, nach öffentlicher Empörung, doch spenden will) weiterschwelt, erregt er sich nun – in Zeiten wie diesen- über das angeblich zu geringe Gehalt für das Amt des Bundeskanzlers.

Steinbrück im Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (“FAS”): “Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in Deutschland zu wenig – gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt. Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin.”

Die Debatte über die Bezahlung von Abgeordneten “bis hin zur Spitze der Bundesregierung” sei “sehr schief”, findet Steinbrück. Parlamentarier des Bundestags arbeiteten fast sieben Tage die Woche, durchschnittlich 12 bis 13 Stunden. Sie seien gemessen an ihrer Leistung nicht überbezahlt. “Manche Debatte, die unsere Tugendwächter führen, ist grotesk und schadet dem politischen Engagement.”

Steinbrück, der behauptet, kein erotisches Verhältnis zum Geld zu haben -es ist wohl eher obsessiv und possessiv- will, so hat es den Anschein, unter keinen Umständen Bundeskanzler werden.

Der Mann, der offensichtlich so deutlich von der Parteibasis abgehoben agiert und jedes Fingerspitzen- Gefühl für die Stimmung im Volk missen lässt, sollte schleunigst seine Kandidatur zurücklegen und mit seiner Arroganz nicht weiter der SPD schaden.

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FLYING FELIX UND SEIN DIKTATUR-SAGER

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(Den Körper hat er ja gut trainiert, aber ….)

Ein Kommentar aus den “Salzburger Nachrichten”, 2.11.12

Von der Stratosphäre ins Fettnäpfchen
02.11.2012 | |

Zum hanebüchenen Politsager unseres trudelnden Superhelden.

Lieber Felix,

du musstest sicher ständig trainieren und dich um unendlich viele Details kümmern, um deine spektakulären Projekte durchziehen zu können. Da bleibt einem halt wenig Zeit, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die in der Welt geschehen, auf die man draufhüpft – mit Politik und Geschichte zum Beispiel. Und da kann es passieren, dass man so einen hanebüchenen Unsinn verbreitet, wie du letztens in einem Interview, ausgerechnet am Nationalfeiertagswochenende.

Du hast gesagt, dass man in einer Demokratie nichts bewegen könne und wir deshalb eine gemäßigte Diktatur bräuchten. Weißt du, lieber Felix, mit der Diktatur ist es so wie mit der Schwangerschaft: Ein bissl ist da ganz schwer möglich – es gibt sie entweder ganz oder gar nicht. Wenn dir einmal ein Geschichtsbuch im Weg liegt, schlag es auf, dann erfährst du mehr darüber.

Wenigstens hast du im selben Satz auch festgestellt, dass du nicht in die Politik gehen wirst, was mich wieder einigermaßen beruhigt hat. Denn im Moment würdest du bei einer Wahl locker zwanzig Prozent abräumen, da könntest du so viel Blödsinn verzapfen, wie du wolltest. Als umjubeltem Stratosphärentrudler würde dir dabei wahrscheinlich nicht einmal deine so gar nicht heldenhafte Steuerflucht in die Schweiz schaden. Aber so ist sie eben, die Demokratie, es kommt nicht immer das heraus, was man sich wünscht. Der demokratische Weg ist mühsam und führt auch manchmal in die Irre, aber er hat einen unschätzbaren Vorteil: Es besteht die Möglichkeit umzukehren, wenn sich ein Abgrund auftut. Aber mit dieser Einsicht kannst du wohl schon allein berufsbedingt wenig anfangen.

Die Suche nach der “wahren” Rosa Luxemburg

Anarchistin, Kommunistin, Pazifistin: die 1871 im damals noch russischen Polen geborene Rosa Luxemburg, welche 1898 durch Heirat deutsche Staatsbürgerin wurde, kämpfte zeitlebens gegen den internationalen Kapitalismus und für die Rechte der Arbeiterschaft. Als “Staatsfeindin” wurde sie , nach Niederschlagung des Spartakus-Aufstandes, am 15. Jänner 1919 in Berlin von rechtesradikalen Freikorps-Soldaten ermordet. Ihre toter Körper wurde in den Landwehrkanal geworfen. Eine erst viereinhalb Monte später an einer Schleuse im Landwehrkanal geborene Frauenleiche wurde obduziert und als Rosa Luxemburg identifiziert, unter anderem auch durch ihre Sekretärin und Freundin Mathilde Jacob anhand einer Goldkette. 90 Jahre später entdeckte der Direktor des Rechtsmedizinischen
Instituts der Berliner Charité , Michael Tsokos, einen weiblichen Körpertorso und versuchte den Nachweis, dass am 13. Juni 1919 die falsche Leiche beerdigt wurde. Hier setzt der Wissenschafts-Thriller
von Gabriele Denecke mit dem reisserischen Titel “Leichensache Luxemburg” im öffentlich-rechtlichen Dokumentationskanal Phoenix ein.
Leider zu vordergründig mit spannungssteigernder Musik unterlegt, begibt sich der Film an den Tatort Charité und erteilt vor allem Auskunft über die präzise Arbeit der Forensiker. Viele Wissenschafter widersprechen Tsokos. Da der Rechtsmediziner keinen Beweis hat, versucht er mit einer DNA-Analyse den Gegenbeweis anzutreten. Doch bislang finden sich weder auf den Umschlägen der zahlreichen erhaltenen Briefe der Revolutionärin , noch etwa auf den Löschblättern, mit denen sie Pflanzen in ihr Album presste, verwertbare Spuren. Inzwischen wurde der Torso anonym bestattet. An nur den Wissenschaftern bekannter Stelle ruhe er sanft – bis zur nächsten Verschwörungstheorie!

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