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ELTON JOHN: Liebeslied für ANGELA MERKEL

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„…mein Geschenk ist mein Lied, und dieses eine ist für dich.

Und du kannst jedem sagen, dass es dein Lied ist.

Es ist vielleicht ziemlich simpel, aber jetzt ist es so.

Ich hoffe, es macht dir nichts aus, dass ich in Worte gefasst habe,
wie wunderbar das Leben ist, seit du auf der Welt bist…

Also entschuldige mein Vergessen, aber so was passiert mir.

Wie du siehst, habe ich vergessen, ob sie grün oder blau sind.
Jedenfalls, was ich eigentlich sagen will:

Du hast die süßesten Augen, die ich jemals gesehen habe…“

Textzeilen aus Elton Johns romantischer Ballade „Your Song“, die er Donnerstagabend zum Abschluss seines Konzert vor 12.000 Fans in der Berliner Waldbühne sang. Und er sang es ganz speziell für Angela Merkel, weil er ” ein großer Fan” von ihr ist.

Die Kanzlerin reiht sich zu Lebzeiten ein in die prominente Damenriege, die von Elton John, allerdings jeweils post mortem, besungen wurde: Für Lady Di (gest. 1997) textete er “Candle in the Wind” um. Und für Elizabeth Taylor (gest. 2011) sang er “Don’t let the sun go down on me“.

WIE GOTTFRIED HELNWEIN MICK JAGGER MALTE

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Mick Jagger 23×34 Print PORTRAIT by Helnwein 1982 Art & Book

GESPRÄCHE IN GRENZEN (1)
Miteinander sprechen heißt immer auch: Grenzen festsetzen, wie weit ich den anderen zulasse. Jedes Gespräch gelangt zu der dramaturgischen Schnittstelle, an der der Wunsch, sich zu verlautbaren, mit der Furcht vor Selbstentblößung zusammenprallt. “Gespräche in Grenzen” sind keine Interviews, sondern (oft stundenlange) Versuche, sprechend Außen-Ansichten und liebevoll gepflegte Images zu korrigieren.

“Gespräche in Grenzen” sind Protokolle.

Mick Jagger fand das Porträt “scheußlich”, das Gottfried Helnwein von ihm für den “stern” gemalt hatte. Doch Helnwein versteht sich als “Verehrer der Rolling Stones”: “Ich habe Mick Jagger als Gläubiger gemalt. Ich stehe darauf, daß er Falten hat und daß er so verlebt ist. Das Bild war eigentlich als Kompliment gemeint, aber ich habe da keine Kompromisse machen können. Wenn ihm das Porträt nicht gefällt, versteh` ich es auch wieder. Ich weiß, daß er lieber glatt und jung ausschauen würde. Auf dem Titelbild der Zeitschrift “Interview” war er auch drauf, gemalt von irgendwem. Da war er wirklich süß! Also wirklich süß wie ein hübsches Mädchen, das hat ihm kaum mehr ähnlich geschaut, aber er ist nicht der Michael Jackson, der schaut nämlich wirklich so aus, der Mick Jagger aber nicht, und das finde ich eigentlich reizvoll.”

Am Beispiel des Jagger-Konterfeis läßt sich auch erklären, warum Helnwein nicht zu den Fotorealisten gezählt werden darf: er bildet ja nicht nur ab, sondern interpretiert und kommentiert. “Ich bin sicher kein Fotorealist im Sinne der Amerikaner, die anstreben, eine Fotografie zu reproduzieren, das heißt: alle Charakteristika eines Fotos auch im Bild zu haben. Daher ist das immer sehr originell, wenn man sich die Kataloge kauft, weil die Bilder durch den Druck und durch die Verkleinerung so ausschauen wie das Farbfoto, von dem der Künstler ausgegangen ist. Ich verwende als Hilfsmittel Schwarzweißfotos, aber ich arbeite dann sehr subjektiv und lebe alles aus, was ich im Augenblick empfinde oder für wichtig halte.”

Die Vorarbeiten zum Jagger-Bild haben lägere Zeit in Anspruch genommen, die Ausfertigung des Bildes einige Tage: “Ich arbeite sehr konzentriert. Ich fange um acht in der Früh an und arbeite bis Mitternacht, manchmal auch einige Nächte durch, total konzentriert, da fällt man in einen richtigen Rauschzustand. Die Musik drehe ich ganz laut, vorwiegend, Stones, oder Captain Beefheart oder Bruce
Springsteen. Ich bin überhaupt nicht diszipliniert. Wenn es zu lange dauern würde, hätte ich bald kein Interesse mehr am Objekt. ”

Den schöpferischen Prozess schildert er drastisch: “Ich sperre mich ein und arbeite wie eine Wildsau! Ein Anflug von Selbstkritik? Ich bin nicht sehr selbstkritisch. Weil das nur hemmt. Außerdem habe ich lange genug mein Leben in Wien verbracht und da kam dermaßen viel Kritik, in allen Varianten, auch sehr gehässig, so daß ich es nicht nötig hatte, auch noch selbstkritisch zu sein. Wenn man in Wien überleben will, muß man künstlerisch sehr gut werden. Ich glaube, wenn man es in Wien schafft, dann schafft man es überall.

Wien ist wie mit einer Bleiweste trainieren, alles nachher erscheint ungeheuer leicht. Ich steh ja auf Kritik. Für mich ist Malerei eine Form der Kommunikation, mit der man bei Menschen etwas auslösen kann. Ich male nicht für mich, nicht als Therapie, ich male immer nur für jemanden. Ich stelle mir immer irgendwelche Menschen vor und meine die auch damit. Ich verwende auch gnaden- und skrupellos die Klischees, die ich in der Umwelt finde.”

Das Original von Mick Jagger hat irgendwann einmal jemand gekauft. Über den Verkaufspreis spricht Helnwein nicht.

Von vielen Kritikern wird die Breitenwirkung des Helnwein-Oeuvres äußerst skeptisch beurteilt. Für ihn selbst, den “Rasierklingen-Rembrandt”, wie ihn eine amerikanisches Magazin bezeichnete, ist der Kunstmarkt ein “Monstrum”: “Da gibt es eine Klasse von Experten, eine Priesterkaste, die das kulturelle Gut verwaltet, die bestimmt was Kunst und was nicht Kunst ist.”

DAS GESPRÄCH WURDE VON GÜNTER VERDIN IN DEN 1970er JAHREN GEFÜHRT.

24. JULI bis OKTOBER 2013
Albertina Museum Wien
HELNWEIN RETROSPEKTIVE IN DER ALBERTINA IN WIEN
Die Albertina widmet Gottfried Helnwein eine umfangreiche Retrospektive, die alle Stationen seines bisherigen Werdegangs abbildet. Helnwein, einer der bekanntesten österreichischen Künstler der Gegenwart, wurde durch seine hyperrealistischen Bilder von Kindern berühmt. Die Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Schmerz in seinen Arbeiten sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen.

WIRD #DIETER_BOHLEN JETZT DER #DOKTORTITEL ABERKANNT???

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Haben wir es nicht schon immer gewusst? In der Schlager- und Popmusik wird geklaut , was das Zeug hält. Da die meisten Komponisten massentauglicher Melodien heutzutage die Arbeit dem Computer überlassen, begeht eigentlich dieser die freche Urheberrechts-Verletzung.

Dieter Bohlen, dem Studenten der Berliner Humoldt-Universität in einem YOU TUBE-VIDEO nachweisen, dass er sich in dem für Andrea Berg geschriebenem Lied “Piraten wie wir” bis ins Arrangement hinein bei dem Tina Turner-Hit “The Best” (von Mike Chapman und Holly Knight) bediente, hat also bestimmt nur das falsche Software-Programm verwendet. Seine Songs klingen ja meistens so, als hätte der Blechtrottel nicht allzu lange nachgedacht. Gute Nachricht für ihn: der Doktortitel kann ihm nicht aberkannt werden, weil er keinen hat…

IN DER WISSENSCHAFT

ist es Nichtmehr-Doktor Karl-Theodor zu Guttenberg und Anette Schavan zu verdanken, dass auch einer breiten Öffentlichkeit klar wurde, dass das Übernehmen ganzer Passagen aus Werken anderer Autoren OHNE QUELLENANGABE als Plagiat gewertet wird.

IN DER LITERATUR
wurde 2010 die damals 17jährige Berliner Autorin Helene Hegemann auffällig, die für ihren Debütroman “Axolotl Roadkill” ganze Passagen vom Berliner Blogger AIREN abgeschrieben hatte. Ihre Verteidiger führten die in der Literatur übliche Form der Montagetechnik, deren sich auch Elfriede Jelinek ausgiebig bedient, ins Feld.

PLAGIAT

DER BEGRIFF:

Der Dichter Martial, der vom Vortrag seiner Verse lebte und zu dessen Zeit es noch keine institutionalisierte Form des Schutzes von fremdem Eigentum (Copyright) gab, warf seinem Dichterkollegen Fidentinus vor, seine Gedichte fälschlich als die eigenen vorzutragen. Martial setzt in einem Epigramm seine Bücher mit freigelassenen Sklaven gleich und beschimpft seinen Dichterkollegen daher als plagiarius (wörtlich: Menschenräuber, Sklavenhändler) (Epigramme 1, 52). Der Begriff des Plagiats geht so auf eine der ältesten bekannten Urheberrechtsverletzungen im Rom des ersten Jahrhunderts nach Christus zurück. Im Unterschied zum Beispiel zur Kopie ächteten auch andere Kulturen und Zeitalter die plagiatorische Aneignung eines Werkes weitgehend.

PLAGIATE IN DER POPMUSIK

Die folgende Aufzählung enthält einige bekannte Stücke aus dem Musikgenre Popmusik, die zum Gegenstand von Plagiatsvorwürfen wurden:

My Sweet Lord, Popsong, Plagiator: George Harrison, Original: He’s So Fine von The Chiffons.

Hello, I Love You, Popsong, Plagiator: Doors, Original: All Day And All Of The Night von den Kinks.

A One Minute Silence, Avantgarde, Plagiator: Mike Batt, Original: 4’33” von John Cage
Die Plagiateigenschaft dieses Stückes ist umstritten. Denn während Cage in seinem Stück die Geräusche, die während der Stille entstehen, zur Musik erhebt, behandelt das Stück von Batt tatsächlich die Stille.

Love is a wonderful thing, Popsong, Plagiator: Michael Bolton (April 1991), Original aus Februar 1964 von den Isley Brothers.

Still Got the Blues, Bluesrocksong, Plagiator: Gary Moore (Mai 1990), Original Nordrach, aufgenommen am 29. März 1974 in den SWR-Studios Baden-Baden von Jud’s Gallery, allerdings bis zum Jahre 1999 nie auf Tonträger veröffentlicht. Das Plagiat besteht in der Entlehnung der Gitarrenpassage am Ende des Stückes Nordrach, diese Sequenz bildet das Hauptthema des Stückes Still Got the Blues. Jud’s Gallery gewannen den Prozess gegen Virgin Records am 3. Dezember 2008 vor dem Landgericht München I, Moore legte Berufung ein; 2009 schloss er mit Jud’s Gallery einen Vergleich, zahlte eine nicht genannte Summe und behielt die Rechte an Still Got the Blues.

A Groovy Kind of Love, Popsong, Plagiator: Wayne Fontana and the Mindbenders, Original: ein Rondo von Muzio Clementi (1752–1832)

PLAGIATE IN DER KLASSISCHEN MUSIK

>In der klassischen Musik werden häufig Melodien oder andere markante Merkmale eines Originals (z.B. Rhythmen, Harmoniefolgen) zitiert. Manche wurden vom Autor gekennzeichnet (zum Beispiel als „Variationen über eine Melodie von XY“).

Ein Thema aus Muzio Clementis Klaviersonate B-dur op.24,2 erschien wenige Jahre später bei Wolfgang Amadeus Mozart als Hauptthema in der Overtüre zur Zauberflöte, so dass Clementi dann beim Druck der Sonate auf seine Urheberschaft hinweisen musste.

25.000 $ Schadensersatz musste Vincent Rose für sein Plagiat Avalon an den Verlag Ricordi zahlen, da Rose das Thema aus der Arie des Cavaradossi in Giacomo Puccinis Oper Tosca lediglich nach Moll transponiert hatte. Die weiteren Tantiemen gingen fürderhin an Ricordi.

Ungeklärt ist, wie es zu der Entlehnung des Vilja-Liedes in Lehars Die lustige Witwe aus Carl Nielsens Lille Suite kam.

Um allen PLAGIATSVORWÜRFEN vorzubeugen: diese Liste und die Definition des Begriffs PLAGIAT sind aus WIKIPEDIA hierher transponiert worden.

MUSIKER UND TONTECHNIKER LIEBEN DIESES MOTIV!

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Gefunden auf der Facebook-Seite MICHEL POLNAREFF OFFICIEL

Vom SWR “enttarnt”: So sieht CRO wirklich ausv

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Die Panda-Maske ist gefallen! Rapper Cro wurde vom SWR enttarnt! Sein wahres Ich vulgo Antlitz erschien im Buch “KerleKulte” (Verlag “Archiv der Jugendkulturen).

Cro heißt eigentlich Carlo Waibel,und wurde in Aalen geboren. Er designt auch Mode. Im Juni 2012 wurde Cros Single Easy mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Am 22. November erhielt er den Bambi in der Kategorie Pop National.

BORAT SPIELT FREDDIE MERCURY-EINE GUTE IDEE?

Sacha Baron Cohen (41), britischer Schauspieler („Borat“), soll in einer Spielfilmbiografie den Rockmusiker Freddie Mercury verkörpern. Dies bestätigte der Queen-Musiker Brian May auf seiner offiziellen Internetseite. Die Mitglieder der Band hätten sich darüber verständigt, dass der Spielfilm über ihren 1991 an Aids verstorbenen Leadsänger mit Cohen in der Hauptrolle realisiert werden soll. Das Drehbuch zu dem Film schreibt Peter Morgan (“The Queen“).

Erinnern Sie sich an SDR3?

http://www.sdr3-history.de/

Günter Verdin, geboren in Wien, arbeitete als Redakteur und Moderator bei SDR 3, SDR 1 (“Show-Biz!”), SWR 1 (“Der Sonntagabend”) und SWR 4 (Redaktion Kultur; Moderation des Sonntagskonzerts). Von ihm sindeine CD und mehrere Büchererschienen, außerdem führt Günter Verdin Regie bei sämtlichen Bühnenproduktionen des Kabarettisten Mathias Richling. Im September 2008 verabschiedete er sich in den Ruhestand, der aber wohl angesichts der Vielzahl an geplanten Projekten eher zum Unruhestand werden dürfte.
1. Herr Verdin, Sie sind gebürtiger Österreicher. Was hat Sie seinerzeit ausgerechnet zum Süddeutschen Rundfunk nach Stuttgart verschlagen?

Ich war zuvor Mitarbeiter beim Hörfunksender Ö3, schrieb Theaterkritiken und Reportagen für die Intellektuellen-Zeitschrift “Furche”, war Leitender Redakteur der Zeitschrift der Katholischen Studierenden Jugend, spielte in Wiener Kellerbühnen und legte 1968 die Schauspielprüfung ab. Danach ging es vier Jahre an das Landestheater Salzburg und anschließend an das Renitenztheater Stuttgart. Hier begann auch die Zusammenarbeit mit Mathias Richling. Daneben war ich auch noch Mitarbeiter beim Feuilleton der “Stuttgarter Nachrichten”. Für die damals neue Frühsendung “Pop am Morgen” suchte der Süddeutsche Rundfunk genau zu dieser Zeit Glossenschreiber. Ich schrieb, wurde gehört und vom Popmusikchef Peter Mordo entdeckt. Danach moderierte ich im ersten und dritten Programm gleichzeitig; aus dem ersten Programm (“Gut aufgelegt”) flog ich nach einem halben Jahr, weil ich Zirkus-Karten verlost hatte, was der Rundfunkwerbung nicht behagte.

2. Wenn man sich an “Pop am Morgen” und auch an Ihre anderen Sendungen erinnert, hat man den Eindruck, dass Sie inhaltlich einen nahezu freien Gestaltungsspielraum hatten. War dem so und wie hat sich dieser Gestaltungsspielraum dann über die Jahre hinweg – also auch im ersten und im vierten Programm – entwickelt?

Der Gestaltungsspielraum ist dann immer groß, wenn man Erfolg hat. Unser Popmusikchef Peter Mordo gehörte zu den immer seltener werdenden charakterstarken Radiomenschen, die ihren Moderatoren den Rücken freihalten. Von ihm, der lange Zeit in New York gelebt hatte, haben wir alle viel gelernt. Heute geht der Trend zum zentralen Desk, von wo aus die Programme gesteuert werden. Ich fühlte mich immer eher als Solist und Einzelkämpfer, deswegen habe auch Angebote zur Festanstellung nicht angenommen.

3. Ein völliges Novum war seinerzeit Ihre Sendung “Kunterfunk”. Wie kam es zu dieser Idee?

Weil ich damals wohl ziemlich beliebt war, bekam ich das Angebot für eine eigene Radio-Show am Samstagabend. Sie sollte zuerst “Verdin” heißen, das war mir aber zu viel Personenkult. Deswegen nannte ich die Show “Kunterfunk”. Für den “Kunterfunk” schrieb ich alle Texte selbst; unter anderem auch die Geschichten von “Herrn Ernst”, die demnächst (wie zur Zeit auch der Horchspiel-Krimi) auf meinerHomepageveröffentlicht werden. Beliebt war auch das “Fantadu-Spiel – Für alle, die mit der Fantasie auf Du stehen”. Da war vor allem die Kreativität der Hörerinnen und Hörer gefragt. Peter Mordo lieferte das exquisite Musikprogramm für den “Kunterfunk” (etwa Spike Jones). Harald Schmidt, der unlängst beim “Satire Gipfel” gastierte, erzählte mir übrigens, auch er habe seinerzeit den “Kunterfunk” sehr gerne gehört.

4. Die Musik auf Südfunk 3 war stets weniger “glattgebügelt” als auf anderen vergleichbaren Wellen. Bewusst wurden Ecken & Kanten im Programm gelassen. Konnten Sie sich mit diesem Musikformat identifizieren?

Und ob! Ich hatte die Gelegenheit, viele Popmusiker zu interviewen, unter anderem Mick Jagger oder Mark Knopfler in den Anfangsjahren der “Dire Straits”. Gentle Giant, Genesis, Ten Years After, aber auch “Blood, Sweat and Tears”, Frank Zappa, Supertramp und Queen gehörten zu meinen Lieblings-Interpreten (die Liste ließe sich fortsetzen…). Wir waren alle stolz, auf Südfunk 3 zu moderieren, weil es ein in jeder Hinsicht sehr engagiertes Programm war mit großem Informations-Angebot auch im Musik-Bereich.

5. Wie beurteilen Sie Jugend- und Formatwahn in der heutigen Radiolandschaft? Ist dies der richtige Weg oder wird das “herkömmliche” Radio irgendwann kaum mehr eine Rolle in der Medienlandschaft spielen?

Das Radio ist nach wie vor ein wichtiges Medium für Information und Unterhaltung, wobei durch die Formatierung der Programme auf spezielle Publikumsschichten die Vielseitigkeit verloren geht. Für den Quoten-Erfolg wird heutzutage nur mehr im Mainstream geschwommen; dabei steht es vor allem den Öffentlich-Rechtlichen gut zu Gesicht, wenn sie auch Angebote abseits des Formats machen. In SWR 1 durfte ich längere Zeit den Sonntagabend moderieren und mit Kulturangeboten bestücken: da war dann auch mal eineinhalb Minuten Stockhausen bei den Donaueschinger Musiktagen zu hören.

CD mit Gedichten und Musik (Peter Grabinger): “Servus, Ihr Günter Verdin”, Mons Records.

Bücher: “Gedichte und so heiter”, Mons; “Auto rammt Pferd, vom Tierarzt erschossen” (ein Taschenbuch mit den besten Stilblüten, die mit dem “Goldenen Schreibmaschinenfarbband” ausgezeichnet wurden (FACTOR-Verlag von Fred Breinersdorfer).

Der etwas andere Ratgeber: “Zum Glück! Keine Angst, das Leben will nur spielen”, 2008, Mons.

Günter Verdin führt Regie bei allen Bühnenproduktionen von Mathias Richling, ist für die Inszenierung bei “Richling – Zwerch trifft Fell”/Studio Richling verantwortlich (SWR-Fernsehen) und war zudem Mitarbeiter beim “Satire Gipfel (ARD).

Siehe auch. http://www.verdinguenter.blogspot.com

JOHN LENNON NYC. Warum tötet man einen Künstler?

Von Guenter Verdin

Fragen ueber Fragen. Zwischen den Fragen: “Wie erfindet man sich neu, wenn man ein Beatle war und Geschichte geschrieben hat? ” und: “Warum tötet man einen Künstler?” entwirft Regisseur Michael Epstein im Film “Lennon, NYC” (Arte) unter kräftiger Mithilfe von Yoko Ono ein schillerndes, detailreiches Porträt eines der groessten Songwriter-Genies der Popmusik. Um sich neu entdecken zu können, zog John Lennon mit seiner zweiten Frau Yoko Ono im August 1971 nach New York.”Ich hätte in New York geboren werden müssen!” sagt John in einem der zahlreichen Gespräche, immer bereit, sein Innerstes nach aussen zu kehren. Diesen absoluten Hang zur Ehrlichkeit rühmen Mitmusiker wie Klaus Voormann oder die Gitarristen Earl Slick und Hugh McCracken auch an seinen Liedern , die die Sehnsucht nach Liebe und Frieden einer ganzen Generation ausdrückten . Als politischen Aktivisten musste sich Lennon in New York keineswegs neu erfinden, mit einem einwöchigen Bed-in im Amsterdamer “Hilton” hatte er zusammen mit Yoko Yono bereits ein kräftiges Zeichen für den Frieden gesetzt. So deutlich und engagiert wie auf dem Album “Some Time in New York City” hatte Lennon aber noch nie Stellung genommen. Seine politischen Aktivitäten brachten ihm eine Menge Ärger mit den Einwanderungsbehörden ein. Erst 1975, nachdem Präsident Richard Nixon über Watergate gestürzt war, erhielt Lennon seine Green Card. Wie Regisseur Epstein Hoechstprivates, Interviewpassagen, bisher unveröffentlichtes Studiomaterial und Live-Mitschnitte im flotten Wechsel montiert,
ist mitreissend und unterhaltsam auf hohem Niveau. Dass John Lennon die d-Saite seiner Gitarre seit seiner Jugend stets auf des stimmte, hatte den Grund darin, dass er herausgehört werden wollte. So konnte er schon seiner geliebten Tante Mimi zu Beatles-Zeiten erklären:”Der Verstimmte war ich!”
“Warum tötet man einen Künstler ?” schrie Yoko Ono in tiefster Verzweiflung, als John am 8. Dezember 1980 vor seinem Wohnhaus von einem irren Fan ermordet wurde. John Lennon aber hätte anders gefragt: “Warum tötet man Menschen?”

Kultur to go gibt es unter http://www.verdinguenter.blogspot.com: aber nur, wenn Sie mitreden wollen!

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