#BAD_GASTEIN: NEUE HOFFNUNG ODER FORTSETZUNG DER #TRAGÖDIE?

Jetzt könnte er aus dem Schatten heraustreten, den sein Vater auf den einstigen Weltkurort Bad Gastein geworfen hat: Philippe Duval hat nach dem Tod seines Vaters, des Wiener Immobilieninvestors Franz Duval (88), die Geschäfte übernommen. Damit ist er auch für die Liegenschaften in Bad Gastein verantwortlich. Betroffen sind das Haus Austria, das Grandhotel Straubinger, das alte Postamt, das Badeschloss neben dem Wasserfall und das Kongresshaus . Diese Objekte hatte Franz Duval zwischen 2001 und 2005 um kolportierte fünf Millionen Euro erworben und -statt zu investieren – verfallen lassen. Bad Gastein in Geiselhaft?

Welche Pläne hat nun der Junior-Duval jüngst verlauten lassen? „Ich werde auf keinen Fall verkaufen. Es gibt einen Masterplan, sonst hätten wir uns nicht entschieden, langfristig Eigenkapital in Bad Gastein zu binden. Jetzt gibt es endlich die Voraussetzungen dafür. Es gibt ab heuer eine Kunstschneeanlage auf dem Stubnerkogel. Damit kann man ganzsaisonal Ski fahren und muss nicht im Dezember mit grünen Wiesen rechnen.“

Phillippe Duval wird auch, so verspricht er, für den “Einkehrschwung” in das verwaiste Ortszentrum sorgen: “Mit einer Gondelbahn vom Kongresszentrum direkt zur Bellevue Alm, also direkt auf die Piste, mitten in die Abfahrt vom Stubnerkogel.” Mit diesem “Einkehrschwung” und der Anbindung an das Skigebiet könnten auch die zum Teil seit Langem geschlossenen Hotels im Zentrum revitalisiert werden.

„Wir sind weiter, als man denkt. Knapp vor dem Ziel, würde ich sagen.“ sagt Duval Junior bedeutungsvoll. Nächstes Jahr soll Baubeginn sein, 2016 oder 2017 wird dann Bad Gastein womöglich in neuem Glanz erstrahlen.

Die Gasteiner sind allerdings skeptisch. Schon 2012 hat der Junior Hoffnungen geweckt, wie aus dem unterstehenden Bericht hervorgeht.

Bericht vom 24. April 2012:

Bad Gastein – nur mehr Kulisse?

DER ORF MELDET: Duval junior: Große Pläne für Bad Gastein

Mit neuen Plänen für das marode Zentrum von Bad Gastein lässt Philippe Duval, Sohn des Wiener Immobilien-Unternehmers Franz Duval, aufhorchen. Er will das Zentrum mit Skifahrern beleben. Im Ort glaubt man diesen Ankündigungen aber nicht mehr.
Seit Jahren bröckelt das historische Zentrum von Bad Gastein dahin. Duval träumt von einem potenten Finanzpartner für sein Liftprojekt und für die Sanierung der Häuser. Die Rede ist dabei von mindestens 100 Millionen Euro, sagt Duval. „Es geht um eine faire Partnerschaft mit einem Partner von Format, Kraft und Eleganz – mit jemandem, der die bedeutende Historie Bad Gasteins wirklich versteht und das Herz hat, langfristig dort investieren zu wollen.“

30 Verhandlungsrunden bisher ohne Ergebnis
30 Verhandlungsrunden hat Hans-Peter Haselsteiner, Chef des internationalen Baukonzerns STRABAG, inzwischen mit der Familie Duval absolviert, um für das dahindämmernde Zentrum von Bad Gastein eine Zukunftslösung zu finden. Ein Ergebnis gibt es bis dato nicht. Phillippe Duval will sich dazu nicht äußern. In Gastein selbst jedenfalls wird den Ankündigungen der Familie Duval kaum mehr Glauben geschenkt.

Das Zentrum verödet. Leere Schaufensterreihen

Häuser zu verkaufen

Das weltberühmte Hotel Straubinger verfällt. Es war einmal das größte Hotel in Bad Gastein (hier hat Eckart Witzigmann in den 1950er Jahren seine Lehre absolviert).

Das Straubinger liegt direkt am berühmten Wasserfall, der ist meines Wissens noch nicht in den Händen von Spekulanten

An edle Stifter erinnert nur verfallendes Gemäuer

Bad Gastein – nur mehr Kulisse?

Bad Gastein ist ein Opfer des Raubtierkapitalismus
Ein Wiener Bauspekulant hat beinahe das ganze Zentrum aufgekauft und lässt es sukzssive verfallen. Er hat den Kurort in Geiselhaft genommn.

Der Wiener Privatier Franz Duval will sein Altersimperium im Herzen von Bad Gastein weiter ausbauen. Zu den fünf Objekten, die er links und rechts vom berühmten Wasserfall in den vergangenen sechs Jahren erworben hat, darunter Kongresshaus und Grandhotel Straubinger, will er noch das angrenzende Arcotel Elisabethpark hinzufügen.

Neben der Wiederherstellung der ehemaligen Kurresidenzen eines Kaiser Franz Joseph und Johann Strauß als Nobelhotels will Duvals Appartement-Hotel Betriebe GesmbH die Talstation der Graukogel-Bergbahn auf das Kongresshausdach verlegen. Baubeginn sollte laut Architekt und Co-Investor Franz Wojnarowski Mitte 2008 sein.

Der Bad Gasteiner Bürgermeister Gerhard Steinbauer : „Duval soll nicht mit Ankündigungen Schmäh führen, sondern endlich bauen, wie er das seit Jahren verspricht. Bisher agiert er wie ein reiner Spekulant, und Bad Gastein ist seine Geisel.” Und schon sind weitere dubiose Investoren in Angriffstellung.

Das Hotel Elisabethpark ist heute noch fast so schön wie auf diesem Gemälde

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