#Diskriminierung von #Männern – Na sowas?

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Von Günter Verdin

In Österreichs Bundeshymne ist die Diskriminierung der Frauen per Gesetz abgeschafft: die Heimat hat nun nicht nur große Söhne, sonder auch große Töchter, auch wenn es mit dem Rhythmus hapert.

Kommen wir nun zu der Diskriminierung andersrum. Die Grüne Jugend teilte bereits im Februar 2014 auf ihrer Homepage mit:

“Warum unterscheiden wir an dieser Stelle nur zwischen weiblich und nicht-weiblich?

Um es kurz zu machen: Wir haben mit dieser Abfrage das Ziel, Diskriminierung zu bekämpfen:

die Diskriminierung von Frauen, indem wir zu statistischen Zwecken und für Frauenförderungsmaßnahmen den Frauenanteil messen

die Diskriminierung von Menschen, die sich in dem Mann-Frau-Schema nicht wiederfinden können oder wollen (z.B. Intersexuelle, Transsexuelle und Transgender)

Deshalb fragen wir lediglich ab, ob eine Person, die bei uns Mitglied werden möchte, weiblich oder eben nicht weiblich ist. ”

Ist die Grüne Jugend männerfeindlich? Müsste in den Fragenkatalog nicht auch der Passus “männlich oder nicht-männlich” eingearbeitet werden? Zum Thema MÄNNERDISKRIMINIERUNG heißt es auf der Homepage :

“Eine Diskriminierung von Männern und Jungen liegt durch eine solche Abfrage keinesfalls vor. Weder das Allgemeine Gleichbehandlungs Gesetz (AGG) noch andere wissenschaftliche Quellen liefern dazu Anhaltspunkte.”
Das vermag nicht zu verwundern, ist diese abstruse Differenzierung doch ein neues Phänomen.

Beim Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen gibt es in vielen Branchen bereits Auswüchse von vorauseilenden Gehorsam. Da hört es sich gut an, wenn Männer sich auch nicht alles gefallen lassen. Am Dienstag, dem 30. September 2014 fällte das Bundesarbeitsgericht (BAG) eine Entscheidung in einer Frage, die marginal und läppisch scheinen mag und dennoch zur Gerechtigkeit in der Genderproblematik beitragen kann. Nach dem BAG-Urteil darf die Lufthansa ihre Piloten nicht zum Tragen der Uniformmütze auf Flughäfen verpflichten.

Geklagt hatte ein Pilot, der aus Nordrhein-Westfalen stammt und in München stationiert ist. Er arbeitet seit 2006 als Flugzeugführer für die Lufthansa. Er war wegen fehlender Pilotenmütze 2009 von einem New-York-Flug abgezogen worden. Der Kläger sah sich wegen seines Geschlechts benachteiligt.

Die Bundesrichter sahen in den Lufthansa-Argumenten – Tradition und die Besonderheiten von Damenfrisuren – keine ausreichenden Gründe für eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Zu Recht: auch gegelte Männerfrisuren sehen nach langem Mützentragen beschissen aus.

Und das Haar in der Suppe?

Seltsamerweise gibt es für Köche und Köchinnen keine gesetzliche Verpflichtung zum Tragen einer Mütze. Das wäre aber aus hygienischen und delikaten Gründen – wer außer Journalisten findet gerne ein Haar in der Suppe?-
dringend anzuraten.

HARTZ IV- EMPFÄNGER SIND FAUL!?

Von Günter Verdin http://www.verdinguenter.blogspot.com

Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte für die Bundesagentur für Arbeit 1558 Menschen ab 16 Jahren über ihre Meinung zu Langzeitarbeitslosen. Bundesweit gibt es derzeit 4,5 Millionen Erwerbsfähige im Alter zwischen 15 und 65 Jahren, die Arbeitslosengeld II beziehen.

DIE LISTE DER VORURTEILE

UND DIE FAKTEN

VORURTEIL: 57% der Deutschen meinen, Hartz-IV-Empfänger seien zu wählerisch .

FAKT: 71% der Hartz-IV-Empfänger würden Arbeit annehmen, für die sie überqualifiziert sind.

VORURTEIL:55% der Befragten glauben, Hartz-IV-Empfänger hätten nichts Sinnvolles zu tun.

FAKT: 62% der Hartz-IV-Empfänger engagieren sich im gesellschaftlich relevanten Bereich.

VORURTEIL: 37% der Deutschen glauben, dass Hartz-IV-Empfänger nicht arbeiten wollen.

FAKT: Für 75% der Hartz-IV-Empfänger ist Arbeit das Wichtigste im Leben.

VORURTEL: 55% der Befragten behaupten, dass Hartz-IV-Empfänger sich nicht aktiv um Arbeit bemühen.

FAKT: 62% der Hartz-IV-Empfänger wenden sich bei der Arbeitssuche direkt an Arbeitgeber.

VORURTEIL:57% der Deutschen meinen, Hartz-IV-Empfänger seien schlecht qualifiziert.

FAKT:44% der Hartz-IV-Empfänger verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Lesen dazu auch die Reportage “ARBEITSLOS IN ÖSTERREICH” von Günter Verdin und Alexander Tomo

Wer arbeiten will, findet auch Arbeit! Wirklich?
Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Österreich 2011:

Jän 11: 8,5%

Feb 11: 8,1%

Mär 11: 6,9%

Apr 11: 6,6%

Mai 11: 6,1%

Jun 11: 5,7%

Jul 11: 5,6%
Das Glück liegt nicht auf der Straße, aber womöglich im Inseratenteil der Tageszeitungen?

Lieber Herr Andreas G.,

als führendes Modeunternehmen hat uns Ihr Interesse an einer Mitarbeit in unserem Team gefallen. Die hohe Anzahl von Bewerbungen hat uns überwältigt. Die Entscheidungen sind uns sehr schwer gefallen. Leider haben wir im Augenblick keine Möglichkeit, Sie Ihren viel versprechenden Fähigkeiten gemäß einzusetzen. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft weiterhin viel Erfolg.”

Ein Formbrief, wie ihn Andreas G. mittlerweile schon auswendig hersagen kann. Andreas G., 36, gehört zu den 318.100 Personen in Österreich, die ohne Arbeit sind. Die offizielle Zahl von 7,1 Prozent ist geschönt, tatsächlich sind in Österreich erschreckende 9 Prozent von Arbeitslosigkeit betroffen.

Also steht wieder ein Besuch beim AMS, dem Arbeitsmarktservice, an: Wenn man Glück hat, wird Umschulung angeboten oder ein Sprachkurs vermittelt. Jobs sind rar. Doch, besagt der Volksmund: Wer arbeiten will, findet auch Arbeit.

Andreas G. war Altenpfleger. Mittlerweile hat er erfolgreich eine Umschulung zum Bürokaufmann mit ECDL-“Führerschein” (European Computer Driving Licence) abgeschlossen. Seit über einem Jahr schreibt Andreas G. hauptberuflich Bewerbungen. Mal forsch, mal devot, mal nach Schablone … Mit dem Erfolg freundlich unverbindlich formulierter Absagen; siehe oben.

Andreas G. nimmt sein Glück selbst in die Hand und begibt sich auf einen Nebenschauplatz des Arbeitsmarkts. Das Glück liegt nicht auf der Straße, aber womöglich im Inseratenteil der Tageszeitungen? Da wimmelt es, vor allem in den Samstagsausgaben, nur so von Stellenangeboten mit monatlichem Verdienst von 3000 Euro und mehr.

Call-Center haben hohenMitarbeiterverschleiß Die Firma T. residiert in einer noblen alten Villa in Salzburg. Die Hauptaufgabe ihrer Mitarbeiter: Betteln für einen guten Zweck (WWF – World Wide Fund For Nature – Österreich, Greenpeace, Amnesty International).

Herr G. wird zum “Schnuppern” gebeten. Die Mitarbeiter bekommen Pseudonyme, müssen Spender dazu bewegen, dass von deren Konto in periodischen Abständen – ideal: monatlich − die vereinbarten Beträge abgebucht werden dürfen. Wie man das am erfolgreichsten macht, das wird den Mitarbeiten in psychologischen Schulungen beigebracht. Viele Studenten verdienen sich hier ihr Mensa-Essen. Eine Frau kontrolliert via Bildschirm, wie die einzelnen Mitarbeiter auf ihren Plätzen arbeiten.

So, erlebt Andreas G., verläuft ein typischer Dialog:

Callcenter-Mitarbeiterin, C.: Guten Tag Herr Huber, bekommen Sie unsere Post zugeschickt?

Huber: Ja.

C.: Herr Huber, ich muss Ihnen was sagen: Es wird eine neue Walfabrik in I. gebaut. Wir brauchen dringend Geld, um dagegen etwas zu unternehmen, und wir sind sehr knapp bei Kasse.

Huber: Ja.

C.: Herr Huber, der Grund meines Anrufes ist, – ach, mir ist das schon peinlich, ich weiß, Sie spenden sehr brav (22 Euro) – aber wir brauchen dringend Geld, darf ich Sie was fragen?

Huber: Ja

C.: Herr Huber, darf ich vierteljährlich von Ihrem Konto etwas abbuchen?

Huber (überlegt etwas): Na gut.

C.: Herr Huber, jetzt bin ich einfach unverschämt: Darf ich den Betrag aufrunden?

Huber: Na gut, wie viel? O.k.: auf 25 Euro

C.: Herr Huber, Sie sind ein Schatz, ein dickes Bussi, danke.

Erfahrung aus einer Stunde “schnuppern”: Greenpeace-Anhänger sind für Spenden-Appelle weitaus mehr aufgeschlossen als Amnesty-International-“Kunden”. Hier sind die Mitarbeiter sehr frustriert und werden, wenn sie den vorgegebenen Umsatz nicht erreichen, erst einmal für einen andern Verein tätig, und schließlich “gekündigt”.

Spitzenverdienst! Auch von zu Hause! Wieder ein viel versprechendes Inserat in der Zeitung: Spitzenverdienst, auch von zu Hause aus, freie Zeit verfügbar,

Andreas G. wählt die angegebene Mobiltelefonnummer. Langes Läuten, dann schaltet sich die Mobilbox ein. 5 Minuten später ist auch schon der Rückruf da.

Inserent: Guten Tag, Sie suchen einen Job?

Andreas G.: Ja, ich hätte gerne gewusst, um welche Tätigkeit es sich handelt, und welches Anforderungsprofil gestellt wird für die leichten Büroarbeiten von zu Hause aus?

Inserent: Ja also, das Ganze läuft so ab, gehen Sie doch bitte auf meine Internetseite (es folgt eine Homepage-Adresse), dort tragen Sie Ihre Daten in die Datenmaske ein. Alles Weitere erfolgt danach.

Andreas G. öffnet nun die Internetseite und trägt Namen, Adresse, Geburtsjahr, Telefonnummer, E-Mail-Adresse ein und beantwortet auch Fragen wie folgende: Wie sind Sie auf diese Seite gekommen? und Ihr momentaner Beruf?

Nach dem Abschicken der Daten wird Andreas G. ein weiterer Link übermittelt. Nun stellt sich der Boss selbst vor und die darauf folgenden 40 Minuten gestalten sich als Gehirnwäsche. Der Boss, erfährt G., war früher ein erfolgloser Journalist, und natürlich war er mit seiner Situation sehr unzufrieden. Jetzt lebt er im Luxus, leistet sich teure Reisen, Häuser, Yachten und tolle Autos. Nun wird der smarte Boss sehr direkt und fragt: Wollen Sie das auch? Oder wollen Sie ein Leben lang in der Früh aufstehen, 8 Stunden arbeiten, und abends fertig nach Hause kommen? Jetzt ist der Mann nicht mehr zu stoppen. Nachdem Andreas G. 40 Minuten energisches Motivationstraining hinter sich hat, ohne erfahren zu haben, was er selbst in Richtung Luxusleben in Gang setzen könnte, klingelt sein Handy.

Guten Tag, sagt die Stimme, ich bin Ihr Berater, freut mich, dass Sie uns gefunden haben.

Andreas G.: Ich möchte gerne wissen, welche Büroarbeiten ich von zu Hause aus erledigen kann, wie das in dem Inserat steht.

Berater: Ja, alles der Reihe nach, Herr G., nein, wir wollen uns duzen, es ist einfach besser (ein Kind ist im Hintergrund zu hören), entschuldigen Sie, das ist mein Kind, der Kleine mischt sich immer ein.

Andras G.: Ist schon o.k. Was kannst du mir an Arbeit anbieten?

Berater: Also, Andreas, ich werde dir jetzt nochmals einen Link an deine E-Mail-Adresse senden. Öffne diesen Link bitte, das ist jetzt das Wellness-Seminar. Die ganze Angelegenheit dauert nur sieben Stunden . . . Wann hast du Zeit dafür, Andreas?

Andreas G.: Morgen???

Berater: Ja, das wäre gut, wenn du es wirklich bis morgen schaffen könntest. Wann soll ich dich wieder anrufen? Sag mir eine Uhrzeit, damit ich dich sicher erreiche.

Der neue Link bietet Zugang zu diversen Video-Sequenzen. Der Berater kann verfolgen, wie viele der Videos sich der Interessent anschaut, denn die einzelnen Sequenzen werden hintereinander heruntergeladen und müssen jeweils in voller Länge konsumiert werden. Der Boss stellt sich noch einmal vor und erzählt von den dramatischen Änderungen in seinem Leben.

Nun endlich wird auch Klartext geredet: Es geht um Wellness- Drinks und Tabletten. Nachdem die sieben Stunden währende Video-Attacke abgeschlossen ist, meldet sich sofort der Nahkampf-Berater wieder.

Andreas G. gibt sich damit aber nicht zufrieden. Er nimmt Kontakt auf mit einer Krankenschwester namens Gabi in der Steiermark. Sie erzählt ihm freimütig, dass sie zwei Mal wöchentlich als Teilzeitkraft auf einer Krebsstation arbeitet, und nebenbei für die Wellness-Firma. Von ihr erfährt Andreas G. Näheres.

Gabi: Du kaufst ein Paket mit Produkten der Firma im Wert von 150 Euro. Diese Produkte verkaufst du im Bekanntenkreis. Die Gewinnspanne beträgt 40 Euro. Oder du kaufst gleich das 1000-Euro-Paket. Dadurch hast du Zutritt in das Wellness-Center und kannst hier Werbung schalten; das kostet pro Auftritt 60 Euro.

Abnehmen: Gute Figur ist keine Voraussetzung Andreas G. ist, wie vielleicht nicht extra erwähnt werden muss, nicht mit Investitions-Kapital gesegnet, und deshalb von den Vorzügen solcher Home-Shopping-Aktionen, bei denen vor allem die Bosse und Berater verdienen, nicht recht überzeugt und wendet sich anderen interessanten Angeboten zu. Die Anzeige im Stellenmarkt ist verheißungsvoll: Es geht um ein neues Programm zum Abnehmen. Eine Firma, die sich als Akademie bezeichnet, “sucht Gruppenleiter/-innen für Gruppen-Beratung bei Gewichtsreduktion (gute Figur keine Voraussetzung). Starten Sie mit. Sie sind kontaktfreudig und interessieren sich für gesunde Ernährung, haben ein gepflegtes freundliches Auftreten. Info durch Herrn Z”.

Same procedure: Andreas G. ruft den Berater Z. an und hinterlässt wie gewünscht eine Nachricht auf der Mobilbox. Der Rückruf erfolgt nach etwa zwei Stunden. Zehn Minuten plaudert Herr Z. nun aus dem Nähkästchen (oder sollte man sagen: aus dem Kühlschrank?) der Gewichtsreduktion. Andreas G. erfährt Spannendes über gesättigte Fettsäuren und Omega-Fettsäuren, was ihn selbst allerdings nicht satt macht. Herr Z. redet längere Zeit um den heißen Brei herum. Herr Z. selbst arbeitet, so erfährt Andreas G., nun hauptberuflich als Ernährungsberater. Seine Partnervermittlung habe er nach einem schweren Autounfall im Vorjahr aufgeben müssen. Schlimmes Schicksal, findet Andreas G., aber auch wissenswert: Was kann Herr Z. zum Thema Geldverdienen Interessantes vermelden? Mittlerweile sind gute zwanzig Minuten verstrichen, und nun rät Herr Z. dem arbeitswilligen Herrn G. doch ein Tages-Seminar über gesunde Ernährung zu besuchen. Eine Dame aus Hamburg mit 30-jähriger Erfahrung reist diesbezüglich an, und das soll Herrn G. nur 95 Euro kosten. Tatsächlich handelt es sich um ein 3-Tage-Seminar zum Preis von 285 Euro, und die Dame rät im Wesentlichen, weniger Kalorien zu essen und mehr Kalorien zu verbrauchen, möglicherweise durch – wörtlich − folgende “nützliche Tipps: Ring drehen, Atmen vor dem Essen”.

Andreas G., selbst sehr schlank, verdünnisiert sich.

Aufstiegschancen bis ins Management! Besonders heftig wirbt die Firma XY um die arbeitslose Klientel. In einer der vielen Anzeigen mit wechselnden Texten heißt es: “Außergewöhnliche Leute starten bei uns als Büromitarbeiter/-in. Wenn Sie gerne dazulernen, sind Sie bei uns willkommen! Neben optimalen Arbeitszeiten und attraktivem Gehalt bieten wir die Sicherheit und Sozialleistungen eines Großunternehmens sowie beste Aus- und Weiterbildung (auch für Leute ohne Ausbildung) mit Aufstiegschancen bis ins Management!”

Welche Aufstiegschancen darf sich da Andreas G. mit seiner profunden Ausbildung wohl ausrechnen! Er wählt die angegebene Telefonnummer und wird mit der Empfangsdame verbunden.

Bei der Firma XY dreht sich alles um den Haushalt. Die Mitarbeiter, die sich von den großartigen Aufstiegschancen blenden lassen, landen allesamt in einem Call-Center. Die ehrgeizige Aufgabe besteht darin, Menschen am Telefon zu belästigen und sie zu einer Verkaufsveranstaltung in ein Gasthaus einzuladen. Ein Call-Center-Mitarbeiter berichtet, dass von 30 Anrufen höchstens zwei von Erfolg gekrönt sind.

Andreas G. ist schon mehrere Male auf die Tarn-Inserate der Firma XY hereingefallen. Einmal sucht die Firma XY Büromitarbeiter, dann wieder Außendienstmitarbeiter. Alle Interessenten landen aber im Call-Center; mit dem Spitzenverdienst schaut es mager aus: Die Mitarbeiter sind erfolgsbeteiligt.

Höhepunkt der Arbeitssuche: Ein Firmenchef, der von Andreas G. mit der Frage belästigt wird, um welche Arbeit es sich handle, wirft ihn kurzerhand mit den Worten hinaus: “Sie sind arbeitslos! Sie haben gar nichts zu fragen!”

Und so gibt es viele “Bauernfänger”, die mit dem Schicksal und den Hoffnungen arbeitsloser Menschen bedenkenlos spekulieren. Arbeits-Los in Österreich…

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