MATHIAS RICHLING IN DER ARD: neue Termine

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Die MATHIAS RICHLING-SHOW (SWR) wird immer beliebter. Für den erfolgreichen Mix aus scharfem politischen Kabarett und satirischen Sketchen mit den Parodien der aktuellen Politik-Prominenz nehmen immer mehr Zuschauer die leider späten Sendetermine in Kauf.

Nun ist die MATHIAS RICHLING SHOW auch im ersten Programm der ARD zu sehen.
Hier sind die Termine:

29.April 2014

06.Mai. 2014

13.Mai 2014

20.Mai 2014

Jeweils 0:20 Uhr

Die Sendetermine nach der Sommerpause werden noch bekannt gegeben.

“TATORT AUS STUTTGART”: so gut wie “Cobra 11”, nur logischer

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Von Günter Verdin. http://www.verdinguenter.blogspot.com

(Im Bild: Felix Klare , links, und Richy Müller)

Im Wettrennen um die besten ARD-“Tatort”-Teams mischen die Stuttgarter Kommissare Thorsten Lanner (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) sozusagen in der Pole-Position mit. Die beiden dürfen harte Männer, und doch sensibel sein. Niemand kann so verhalten traurig und einsam gucken wie Felix Klare. Auch Richy Müller wird für viel Aktionismus um einen Waffenschieber, der als Vertrauensmann der Polizei einen Überfall auf einen Geldtransport verhindern helfen soll, mit einer langen halbnahen Einstellung am Schluss belohnt, in der er den Zwiespalt zwischen Vertrauen und Mißtrauen gegenüber einem Gangster-Ehrenwort sichtbar werden lässt.

Drehbuch-Autor Holger Karsten Schmidt und Regisseur Roland Suso Richter setzen auch in der jüngsten Episode mit dem Titel “Spiel auf Zeit” auf Action , ohne, wie etwa der RTL-Knaller “Alarm für Cobra 11”, auf Stringenz in der Handlung und das psychologische Unterfutter für die Figuren zu verzichten.

Es geht nicht nur um die Psyche der vor Mord nicht zurückschreckenden Täter, sondern auch um die der beiden Kommissare. Sebastian Bootz weiss nicht wie ihm geschieht, als ihm seine Frau eröffnet, dass sie einen anderen Mann liebt und aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen wird. Das gibt den beiden Kommissaren Gelegenheit, einander ausgiebig über blindes Vertrauen aufzuklären. Am Ende siegt das Gute im Bösen, tja, es ist wirklich doof, dass Krimi-Lösungen nur verschlüsselt angedeutet werden dürfen…

TATORT “EINE HANDVOLL PARADIES”: Der Kasperl ist wieder da!!!

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Von Günter Verdin ( http://www.verdinguenter.blogspot.com)

Tri tra trullala, der Kasperl ist wieder da! Er hoppelt durch die Gräser und rast mit seiner Vespa märchenhaft mutig den Harleys einer bösen Rockerbande nach. Zum zweiten Mal bereits – und wieder zu unserem Missvergnügen- gibt der Schauspieler Devid Striesow im ARD-“Tatort” aus Saarbrücken den treuherzigen Anti-Kommissar Jens Stellbrink und nervt mit seinem tollpatschig-dreisten Umgang mit Kriminellen ebenso wie die ignorante Staatsanwältin, die in diesem Kasperltheater die Hexe spielt. Die brave Gretel gibt es auch, in Gestalt von Stellbrinks Kollegin Lisa Marx: sie beobachtet das Geschehen vorwiegend durch das Fernglas und hat nur wenig Text.

Der Titel “Eine Handvoll Paradies” soll wohl an Sergio Leones Italowestern “Für eine Handvoll Dollar” erinnern. Sollten Drehbuchautor Felice Götze und Regisseur Hannu Salonen tatsächlich eine Western-Parodie im Sinn gehabt haben, so scheitert das Unterfangen am fehlenden Gefühl für Timing, Spannungsaufbau und vor allem Humor. Wenn selbst die Bösen nur Karikaturen sind und der Gerechte ein Clown mit schlechtem Geschmack in Kleidungsfragen ist, würde uns in diesem Fall eventuell die Partydroge mit dem Codename “Paradies” helfen, mit der die Rocker den deutschen Markt überschwemmen wollen. Indes: die Biker-Gang “Dark Dogs” fliegt auf – und wir bleiben sehr ernüchtert zurück…

WARUM NICHT GLEICH, SCHIMANSKI?

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HIER aß Schimanski seine erste Curry-Wurst ( heute ist das eine Döner-Bude)

Warum nicht gleich , Schimanski?

Warum musste uns erst ein nuschelndes Schimanki-Double den ARD-Tatort vermiesen.

Die schlechte Nachricht: Til Schweiger will weiter tschillern (so heisst er als Komissar).

Und jetzt die gute Nachricht: DAS ORIGINAL KEHRT WIEDER!

Götz George wird noch einmamal in seine legendäre Krimi-Rolle „Horst Schimanski“ schlüpfen. Gedreht wird im Mai in Köln und Duisburg.

Geplanter Sendetermin: Anfang 2014

Wir erinnern uns an Dialoge wie diesen:

(Schimanski und Thanner vor einer Würstchenbude)

Thanner: Is’ das dein Nobelitaliener hier?

Schimanski: Na klar, 3-Sterne-Bude! Hot Ketchup, Curry Ketchup und Ketchup pur! Und ‘n Parkplatz vor’m Haus.

Thanner: Und alle 3 Wochen Ölwechsel, was?

ARD. VERSCHWEIGERN WIR DEN VORLETZTEN TATORT!

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Von Günter Verdin (Günter Verdin Entertainment
http://www.verdinguenter.blogspot.com)

Der Nuschel-Kuschel-Tatort des Til Schweiger am vorletzten Sonntag hatte zwar eine noch größere Einschaltquote als “Schwarzer Afghane” vorgestern, war aber nur ein harmloser Abklatsch von der skurrilen RTL-Action-Serie “Alarm für Cobra 11”. Der Leipziger Tatort hingegen überzeugte nicht nur durch einen überzeugenden Plot (Drehbuch:Holger Jancke), eine auf hohle Effekte verzichtende optische Umsetzung (Regie und Kamera: Thomas Jahn), sondern auch durch mehr als solide schauspielerische Leistungen.

Wer die Vorgeschichte nicht kennt, wird sich vielleicht über die knisternde erotische Spannung zwischen dem Ermittlerteam Eva Saalfeld und Andreas Keppler wundern. Des Rätsels Lösung: die beiden waren miteinander verheiratet. Simone Thomalla und Martin Wuttke machen zwar die Beziehungskiste nicht wieder auf, aber lassen dezent anklingen, dass sie neben ihrer gemeinsamen Berufsausübung noch immer auf der Spurensuche nach der Ursache des privaten Scheiterns sind.

Wie der Titel “Schwarzer Afghane” schon andeutet, geht es im neuen Kriminalfall um einen großen Haschisch-Fund in der abgebrannten Halle eines Deutsch-Afghanischen Freundschaftsvereins bei Leipzig. Offensichtlich hat sich der Hallenbesitzer, der offiziell Hilfsgüter-Transporte nach Afghanistan organisiert, damit erpressbar gemacht. Ein junger Afghane, dessen Familie durch eine fehlgeleitete Rakete getötet wurde, zwingt den Mann, eine Bombe in eines der Transportflugzeuge der Bundeswehr zu schmuggeln.Der großartige Kostja Ullmann spielt den Rächer noch im Bekenner-Video mit eisiger Ruhe : ein einsamer, schweigsamer Killer mit Bubengesicht .

Hochspannung pur, erzeugt aus intensivem Spiel des gesamten Teams. Der ARD-Klassiker “Tatort” ist weiterhin Garant für Unterhaltung auf höchstem Niveau. Verschweigern wir doch einfach den Ausrutscher vom vorletzten Sonntag!

TIL SCHWEIGER-Tatort: eine Erregung/ Jan Josef Liefers twittert

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Jan Josef Liefers @JanJosefLiefers

Bild zeigt friedliche Übernahme des aktuellen Zuschauerrekordes durch Tatort-Hamburg-Team von den Münsteranern. 😉

pic.twitter.com/LBKfGGY2wM

DIE BESTEN SPRÜCHE AUS DEM SCHWEIGER-TATORT

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Die besten Sprüche aus dem Til Schweiger-Tatort

“Nuschelnuschel…”

“Nuschel? Nuschelnuschel? Nuschel!”

“NUSCHEL! NUSCHEL! NUUUUUUUSCHEEEEEEEEEEEEEL…”

“Nuschelnuschelnuschel, gell!”

“Nuschelnuschelnuschel… Pennernuschelnuschel…”

“Nuschelnuschelnuschelnuschel, FUCK!”

Aus:TITANIC

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TATORT.Til Schweiger blutig und nicht ganz durch

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Von Günter Verdin (www.verdinguenter.blogspot.com/VERDIN ENTERTAINMENT)

Viele große Schauspieler haben genuschelt: Oskar Werner zum Beispiel, Hans Moser oder Klaus Kinski. Til Schweiger nuschelt auch, aber er ist leider kein großer Schauspieler. Das war bei seinem mit viel Medien-Tamtam hochgepuschten “Tatort” -Debüt doch ein wenig anstrengend. Schweiger als der nach Hamburg versetzte Kommissar Nick Tschiller war über weite Strecken inhaltlich nicht zu verstehen,dazu noch junge Darstellerinnen, die als osteuropäische Opfer eines brutalen Mädchenhändlerrings deutsch radebrechen mussten: für den nächsten Schweiger-“Tatort” wünschen wir uns jedenfalls deutsche Untertitel .

Obwohl: auf die Dialoge kam es bei der Folge “Willkommen in Hamburg” weniger an als auf Action. Dieser “Tatort” wird jedenfalls als der mit der unglaubwürdigsten Verfolgungsjagd seit “Alarm für Cobra 11” in die Fernsehgeschichte eingehen: Kommissar Nick Tschiller hechtet einem auf einer Serpentinenstraße dahinrasenden Lieferwagen hinterher, wobei er zur Abkürzung über meterhohe Böschungen springt.

Die unreflektierte Wesensart des Kommissars Tschiller ist problematisch: er neigt zur Selbstjustiz, ballert bevor er redet , er ist ein häufig blutverschmierter, kaum teamfähiger Rächer. Das Böse kommt in diesem “Tatort” so märchenhaft überzeichnet daher wie das Gute: Til Schweigers Ballermann versucht seiner Tochter als alleinerziehender Vater jeden Morgen ein Ei weichzukochen.

Einziger Lichtblick in der mit schauspielerischen Leistungen nicht eben auftrumpfenden “Tatort”-Folge war Fahri Yardim als Ermittler Yalcin Gümer: der deutsch-türkische Schauspieler erspielt einen rundum glaubwürdigen Charakter und spricht perfektes Bühnendeutsch. Na, geht doch , Herr Schweiger!

Die Einschaltquote:
Deutschland:
12,57 Millionen; 33,5 % Marktanteil
Österreich:
844.000 ; 26% Marktanteil

TATORT “Melinda”: zwischen Action und Klamotte

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(Nicht nur in Kleiderfragen nicht stilsicher: der neue saarländische Hauptkommissar Jens Stellbrink, gespielt von Devid Striesow)

Von Günter Verdin

http://www.verdinguenter.blogspot.com

Einen Kommissar als “durchgedrehte Knalltüte” – das gab es in dieser Vehemenz und Konsequenz, wie der Schauspieler Devid Striesow den neuen saarländischen Hauptkommissar Stellbrink im ARD-Tatort “Melinda” anlegt, noch nie. Dieser Stellbrink ist mehr wunderlicher Clown ,mit einem sehr schlechten Geschmack in Kleidungsfragen , als ernstzunehmender Polizist. Dieser freundliche Kindskopf, der brav seiner Mama am Telefon erklärt, dass seine Versetzung nach Saarbrücken kein Abstieg sei, ermittelt auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf Verluste.

Noch mehr durchgedreht als Stellbrink ist allerdings die Staatsanwältin Nicole Dubois : Sandra Steinbach outriert, als bewerbe sie sich für eine Rolle beim “Bullen von Tölz”.

Dabei geht es in dem Fall, den die Drehbuchautoren Lars Montag und Dirk Kämper konstruieren, um eine ernste Sache, nämlich um von arabischen Mafiosi als Bodypacker missbrauchte Kinder. Die Drogen werden dabei in magensaftresisten Kunststoff verpackt und geschluckt ,
was gesundheitsgefährdend, ja, tödlich sein kann, wenn die Beutel platzen.

Weder Drehbuch noch Regie (Hannu Salonen) gelingt es, eine klare Absicht hinter dem filmischen Wechselbalg aus Groteske und Action sichtbar zu machen. Sogar die Verfolgungsjagden zwischen Polizisten und Gangstern bremsen sich selbst im Slapstick aus. Bewundernswert ist in diesem Zusammenhang, wie Elisabeth Brück als Kommissarin Marx in dem Narrenkessel klaren Kopf behält: sie widersteht den Anfechtungen zur Klamotte, so dass wir als Zuseher das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der (saarländischen) Polizei nicht ganz verlieren.

TATORT “Machtlos”

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Von Günter Verdin http://www.verdinguenter.blogspot.com

Es gibt unterschiedliche Verbrecher-Profile. Sicher ist, dass die gefährlichsten Täter die sind, welche nichts zu verlieren haben. So einer ist Uwe Braun: ein Mann ohne soziale Bindung, ohne festen Wohnsitz, ohne Bankkonto. Braun entführt einen neunjährigen Buben, den Sohn des Bankdirektors Hermann Steiner und lässt sich bei der Übergabe des ersten Teils der Lösegeldsumme auf dem Berliner Alexanderplatz widerstandslos festnehmen. Im ARD-“Tatort” mit dem Titel “Machtlos” wird die für die zum Abwarten verurteilten Eltern des Kindes unendlich langsam und für die Ermittler viel zu schnell verrinnende Zeit zum Handlungsträger.
Dem Regisseur Klaus Krämer , der sich beim Verfassen des Drehbuchs von Beamten des Berliner LKA intensiv beraten ließ, gelingt es mit einfachen filmischen Mitteln den Zuschauer in diese Zeitspirale hineinzuzwingen: langsame Überblendungen und chronologische Zeitangaben vermitteln uns ein fast körperliches Gefühl der Machtlosigkeit einem Täter gegenüber, der den Aufenthaltsort des entführten Jungen nur gegen die Auszahlung des zweiten Teils der Lösegeldsumme in Höhe von 10 Millionen Euro bekannt geben will.
Den aufklärerischen Anspruch der “Tatort”-Reihe entspricht das Motiv des Entführers: er will durch den in Kauf genommen möglichen Tod des einen Kindes auf den Hungertod von Millionen anderen aufmerksam machen, der durch Wetten auf Nahrungsmittelpreise, von denen auch deutsche Banken profitieren , verursacht wird. Edgar Selge spielt diesen Mann in einer hypnotischen Regungslosigkeit und Weltverlorenheit,
die uns den Blick öffnet für die Einsamkeit , in der der schmale Grat zwischen Gut und Böse keine Bedeutung mehr hat.

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