#Günter_Verdin: “Historische” Gedichte. #1989

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SEPTEMBER 1989

BOTANIK

Die Hoffnung grünt,

Und Perestroika blüht,

(Wer selbst im Glasnost sitzt,

Wirft nicht den ersten Stein)

Und Solidarnosc pflanzt sich fort.

Nur die DDR

Will Mauer-Blümchen bleiben.

TEILWEISE

Wir teilen die Meinung,

Bis jeder eine hat,

Eine, wohlverstanden,

Denn Meinungsvielfalt bringt nur Streit.

Wir teilen den Mangel,

Bis ihn alle leiden.

Wer keinen Neid kennt,

Kennt auch keinen Mangel.

Wir teilen die Freiheit,

Und weil wir so viele sind,

Bleibt von der Freiheit

Nicht viel übrig.

ANMERKUNG: AM 9.NOVEMBER 1989 FIEL DIE MAUER.

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GOOGLE findet in Berlin den Adolf-Hitler-Platz

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Bei GOOGLE hielt die Geschichte den Atem an. GOOGLE MAPS, der Kartendienst des US-Konzerns, ortete mitten in Berlin den ADOLF-HITLER-PLATZ. Der Platz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf trug den Namen zwar zwischen 1933 bis 1945. Am 18. Dezember 1963 aber wurde der Platz nach dem ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss benannt. VON 1947 bis 1963
hieß das Gelände wie schon vor der Nazizeit REICHSKANZLERPLATZ.

GOOGLE hat den peinlichen Fehler mittlerweile behoben.

PREMIERE 11. Oktober! Richling hat nicht nur einen Koffer in Berlin!

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Termin: Fr, 11.10.2013 – 20:00 Uhr bis Sa, 09. 11. 2013

Spielort: Wühlmäuse, Berlin

Mathias Richling

DEUTSCHLAND TO GO

Regie und Bühnenbildidee: Günter Verdin

Homepage: http://www.mathias-richling.de

Es reicht! Die Deutschen haben ihre Koffer gepackt, auch Mathias Richling. Unsere Politiker bekommen noch eine letzte Chance, bevor sie ohne Volk dastehen: sie müssen sich dem gnadenlosen Casting durch den Kabarettisten stellen.

Angela Merkel, Volker Kauder, Gregor Gysi, und, weil von der FDP sonst niemand mehr da ist: Hans-Dietrich Genscher, weiters Cem Özdemir, Wolfgang Schäuble , Norbert Lammert , Klaus Wowereit und Winfried Kretschmann treten auf, reden sich um Kopf und Kragen und denken selbstverständlich nicht ans Abtreten.

Im neuen Kabarett-Programm “Mathias Richling Deutschland to go” geht es um nichts weniger als um Moral in ihren vielen Facetten und ihre tägliche Infragestellung durch die Politik, um den neuen Demokratie-Aufbruch der Bürger, die begriffen haben, dass die da oben ja nur ihre Angestellten sind und letztlich auch im die Frage: Flüchten oder Standhalten.

Ob Mathias Richling bleibt , oder, zum Beispiel, was der Stuttgarter Hauptbahnhof auf der Bühne zu suchen hat, das erfahren Sie ab Freitag, dem 11. Oktober in BERLIN im Kabarett “Die Wühlmäuse”.

Vierzig Jahre Mathias Richling. Und in diesen vierzig Jahren hat sich nicht nur der Künstler, sondern auch die Republik verändert. Die Bürger haben gelernt aufzumucken und von ihren demokratischen Rechten Gebrauch zu machen. Das Kabarett kann sich zugutehalten, dass es Steigbügelhalter war für die neue ungezügelte Diskussionsfreude. Vielleicht auch Stichwortgeber. Von der Dressur zur Hohen Schule. Und Mathias Richling geht ohnedies permanent der Gaul durch. Dass sein neues Programm denselben Titel hat wie sein erfolgreiches neues Buch, nämlich „Deutschland to go“ (Ullstein), bedeutet nicht, dass Sie auf eines von beiden verzichten können. Sie werden das Buch mit anderen Augen lesen, wenn sie das neue Bühnenprogramm gesehen haben, und umgekehrt.

„Mathias Richling: Deutschland to go. Das Programm 2013“ ist die spielerische und dennoch radikale, hochakuelle Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit. Richling holt wieder das gesamte Polit-Personal von Regierung und Opposition auf die Bühne, stellt es zur Rede, dreht jedes Wort um, bis die Floskeln purzeln und die Hülsen sichtbar werden. Fiktion und Realität verschmelzen , und dieses brisante Gemisch entzündet ein Pointenfeuerwerk, bei dem der Bürger sich lauthals ins Fäustchen lachen darf.

ELTON JOHN: Liebeslied für ANGELA MERKEL

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„…mein Geschenk ist mein Lied, und dieses eine ist für dich.

Und du kannst jedem sagen, dass es dein Lied ist.

Es ist vielleicht ziemlich simpel, aber jetzt ist es so.

Ich hoffe, es macht dir nichts aus, dass ich in Worte gefasst habe,
wie wunderbar das Leben ist, seit du auf der Welt bist…

Also entschuldige mein Vergessen, aber so was passiert mir.

Wie du siehst, habe ich vergessen, ob sie grün oder blau sind.
Jedenfalls, was ich eigentlich sagen will:

Du hast die süßesten Augen, die ich jemals gesehen habe…“

Textzeilen aus Elton Johns romantischer Ballade „Your Song“, die er Donnerstagabend zum Abschluss seines Konzert vor 12.000 Fans in der Berliner Waldbühne sang. Und er sang es ganz speziell für Angela Merkel, weil er ” ein großer Fan” von ihr ist.

Die Kanzlerin reiht sich zu Lebzeiten ein in die prominente Damenriege, die von Elton John, allerdings jeweils post mortem, besungen wurde: Für Lady Di (gest. 1997) textete er “Candle in the Wind” um. Und für Elizabeth Taylor (gest. 2011) sang er “Don’t let the sun go down on me“.

BERLIN MON AMOUR

Einst : geteilte Stadt

Heute: geteilter Blick auf Mauerreste

Fotos: Verdin

Die Suche nach der “wahren” Rosa Luxemburg

Anarchistin, Kommunistin, Pazifistin: die 1871 im damals noch russischen Polen geborene Rosa Luxemburg, welche 1898 durch Heirat deutsche Staatsbürgerin wurde, kämpfte zeitlebens gegen den internationalen Kapitalismus und für die Rechte der Arbeiterschaft. Als “Staatsfeindin” wurde sie , nach Niederschlagung des Spartakus-Aufstandes, am 15. Jänner 1919 in Berlin von rechtesradikalen Freikorps-Soldaten ermordet. Ihre toter Körper wurde in den Landwehrkanal geworfen. Eine erst viereinhalb Monte später an einer Schleuse im Landwehrkanal geborene Frauenleiche wurde obduziert und als Rosa Luxemburg identifiziert, unter anderem auch durch ihre Sekretärin und Freundin Mathilde Jacob anhand einer Goldkette. 90 Jahre später entdeckte der Direktor des Rechtsmedizinischen
Instituts der Berliner Charité , Michael Tsokos, einen weiblichen Körpertorso und versuchte den Nachweis, dass am 13. Juni 1919 die falsche Leiche beerdigt wurde. Hier setzt der Wissenschafts-Thriller
von Gabriele Denecke mit dem reisserischen Titel “Leichensache Luxemburg” im öffentlich-rechtlichen Dokumentationskanal Phoenix ein.
Leider zu vordergründig mit spannungssteigernder Musik unterlegt, begibt sich der Film an den Tatort Charité und erteilt vor allem Auskunft über die präzise Arbeit der Forensiker. Viele Wissenschafter widersprechen Tsokos. Da der Rechtsmediziner keinen Beweis hat, versucht er mit einer DNA-Analyse den Gegenbeweis anzutreten. Doch bislang finden sich weder auf den Umschlägen der zahlreichen erhaltenen Briefe der Revolutionärin , noch etwa auf den Löschblättern, mit denen sie Pflanzen in ihr Album presste, verwertbare Spuren. Inzwischen wurde der Torso anonym bestattet. An nur den Wissenschaftern bekannter Stelle ruhe er sanft – bis zur nächsten Verschwörungstheorie!

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