Damian Hirst: Show und/oder Kunst?

Ein Mosaik aus Schmetterlingen ( lebend wären sie mir lieber gewesen, wie auch der Hai in Formaldehyd)

For the Love of God (Um Himmels willen)

DAMIAN HIRST hat diese Skulptur 2007 geschaffen.
Der Platin-Abguss eines menschlichen Schädels ist mit 8.601 lupenreinen Diamanten besetzt. Die Stirn krönt ein birnenförmiger rosa 52-Karat-Diamant. Herstellungskosten: £14 Millionen.
2007 wurde das Kunstwerk um 75 Millionen Euro verkauft. Hirt soll selbst zu der Käufergruppe gehört haben.

Das ist der LINK zum Tate Modern -Video mit Damian Hirst und der Kuratorin Ann Gallagher:

http://www.guardian.co.uk/artanddesign/video/2012/apr/16/damien-hirst-tate-modern-exhibition-tour-video?fb=native

“‘Never let money get in the way of an idea”
(Damien Hirst )

Aus der FAZ:

Kontrolle ist das zentrale Wort. In Hirsts Werken geht es um Kontrolle und Beherrschung: Bei dem Operationsbesteck in einer Vitrine, den aufgereihten Tablettenmassen, dem Hai – sogar der Tod soll gebannt und unter Kontrolle gebracht werden. Schon Hirsts frühe Arbeiten – darunter der in einem Glaskasten ausgestellte Bürotisch, den ein Kettenraucher gerade verlassen zu haben scheint – erinnern genauso an Versuchsanordnungen wie die Vitrine mit dem blutigen Tierschädel oder der überheizte Raum, in dem jene Schmetterlinge herumflattern, die ein paar Räume weiter schon zu kirchenfensterähnlichen Massenornamenten angeordnet sind. Manches in der Ausstellung übt eine Ekelgruselanziehung aus wie Gunther von Hagens’ Präparate; was daran aber, wie im Katalog behauptet wird, „Aufklärung“ bieten soll, bleibt rätselhaft. So hieß es auch über die Auktion, bei der Hirst im September 2008, just in den turbulentesten Tagen der Finanzkrise, mehr als zweihundert eigens angefertigte Werke versteigern ließ und einen Erlös von rund 140Millionen Dollar erzielte, Hirst „spiele“ mit dem Kunstmarkt und „entlarve“ ihn. Mit wenigen interpretatorischen Handgriffen wird da zur Analyse des Syndroms erklärt, was bloß Syndrom ist – denn was sah man hier, was man nicht wusste?

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DAMIAN HIRST Der in sich gespaltene Künstler

DER IN SICH GESPALTENE KÜNSTLER
und sein reifstes (?) Werk:
THE INCOMPLETE TRUTH

DAMIAN HIRST

Am 9. September ging die große DAMIAN HIRST-Show in der Londoner Tate Gallery zu Ende.

Seit der heute 46-jährige Hirst Ende der 1980er Jahre in der britischen Kunstszene auftauchte, ist er gleichzeitig geliebt, verhasst, gilt mal als überbewertet und mal als verkannt. Als Vorreiter der “Young British Artists” stieg er zum Multimillionär auf. Es folgten Vorwürfe, er lasse seine Arbeiten von Assistenten anfertigen, es gehe ihm nur ums Geld, und seine Werke seien schon lange keine Kunst mehr.

In Leeds legte Hirst als Kunststudent am Goldsmiths College die Grundlagen für die Werke, die ihn später weltberühmt machten – etwa seine Collagen und die minuziös vermessenen Punktebilder. Präparierte Fische und Schafsköpfe verweisen auf die später anstehenden größeren Projekte, wie etwa den in Formaldehyd eingelegten Hai in “The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living” aus dem Jahr 1991.
Dass er spektakuläre Erlebnisse möglich macht, kann man Hirst schwer absprechen. So zeigte die Schau seine Installation “In and Out of Love” aus dem Jahr 1991: In einem temperierten Raum flattern riesige echte Schmetterlinge herum, werden mit Früchten und Zuckerwasser gefüttert, vermehren sich und verpuppen sich an weißen Leinwänden. Für “Mother and Child, Divided”, erstmals 1993 bei der Biennale in Venedig präsentiert, schnitt Hirst eine Kuh und ein Kalb in der Mitte durch. Der Betrachter wandelt zwischen Glaskästen und kann die Innereien frei betrachten.
In jeglicher Variation waren Medizinkästen zu sehen, in denen er Medikamente entweder in Packungen oder als einzelne Pillen anordnet. Zu den jüngsten Werken gehören seine Schmetterlingsbilder aus den Jahren um 2006, die fast an Kirchenfenster oder Mandalas erinnern.

Eine eigene Schau gab es für den mit echten Diamanten besetzten Schädel “For the Love of God”, mit dem Hirst 2007 Aufsehen erregte. Der Abguss eines menschlichen Schädels aus dem 18. Jahrhundert ist mit mehr als 8600 edelsten Steinen besetzt. In der Turbinenhalle der Tate Modern wird er in einem schwarzen, begehbaren Kasten geradezu aufgebahrt wie eine Reliquie.

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