DIE LAHMARSCHIGKEIT HAT EINEN NEUEN NAMEN: DSCHUNGELCAMPBEWOHNER

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So sehen Sieger aus: Jörn holte mit vollem körperlichen Einsatz fünf Sterne fürs Abendessen der Dschungelcamp-Insassen

Die Lahmarschigkeit hat einen neuen Namen: Dschungelcampbewohner!

Heute, Samstag, geht die langweiligste Staffel ever,ever! der RTL-Kotzshow “Ich bin ein Star holt mich hier raus!” zu Ende. Die Casting-Crew von RTL hat sich mit der Wahl der sogenannten Prominenten diesmal besonders blamiert: die trotzigen Camp-Bewohner verweigerten heuer besonders häufig die Sättigung mit Fischaugen oder Krokodil-Penissen. Dabei müsste doch jedem , der ins Camp zieht, klar sein, dass hier keine Sachertorten serviert werden. Wer auch immer heute die Dschungelkrone erringen wird: er muss wirklich nicht darauf stolz sein. Einer Kabarettistin wie Lisa Fitz hat die Teilnahme am Ekel-TV-Event so geschadet, dass man sie einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Frau Nick und Frau van Bergen hatten ohnedies keinen Ruf zu verlieren, und die taffe Melanie Müller casht als noch amtierende Dschungelkönigin in der Unterwelt des deutschen Showgeschäfts , in Dorf-Diskos und in Bierzelten , ab. Es ist abzusehen, dass wohl der normalste und unauffälligste der diesjährigen Teilnehmer zum Dschungelkönig gewählt werden wird: Jörn Schlönvoigt , bei Eingeweihten wohlbekannt aus der Soap “Gute Zeiten Schlechte Zeiten”, wo bekanntlich der Dilettantismus zu Hause ist. Jörn hat als “Dschungel”-Insasse vorwiegend stillgehalten, alles Getier, das ihm serviert wurde, ausgekotzt, und das Würgen bei der Ekel-Prüfung seiner etwas huschig und naiv rüberkommenden Mitstreiterin Maren Gilzer, dem ehemaligen Buchstabengirl der SAT1-Show “Glücksrad”, überlassen. An Naivität wird Maren nur noch von der wie die Teletubbies plappernden Verehrerin der eigenen Brüste, Tanja Tischewitsch , geschlagen, die ebenfalls das Finale erreichte, aber wohl kaum Chancen auf den Sieg hat.

Bemerkenswert ist es, dass es RTL wirklich immer gelingt, einen sagenhaft alt wirkenden Menschen ins Camp einzuladen, dem dann auch noch der Rest von Würde verloren geht. War es im Vorjahr wenigstens ein
gewesener Weltstar von Viscontis Gnaden, der heute in jeder Hinsicht nur mehr bedauernswerte Helmut Berger, so war es diesmal ein Psycho-Wrack mit wenig bekanntem Namen Walter Freiwald mit allen Anzeichen des totalen Realitätsverlustes. Der grummelige alte Mann, der gegen alles und alle im Camp intrigierte und sich, trotz Hinauswahl durch das TV-Publikum, als “Dschungelkönig der Herzen” sieht, trauert einer Karriere hinterher, die er nicht hatte. In völliger Selbstüberschätzung seiner Attraktivität und mentalen Fähigkeiten traut er sich die Moderation von “Wer wird Millionär”, “Wetten, dass…?” oder einer eigenen auf seine schwache Persönlichkeit zugeschnittene TV-Show zu. Auch Bundespräsident könnte er sich als Beruf durchaus vorstellen. Die bewegenden Schlussworte des dauerbeleidigten Selbstdarstellers, an dem offensichtlich keine Selbstzweifel nagen, lauteten: “Ich habe ein gutes Gewissen vor Gott”. Dass er selbst Gott ist, hat Herr Walter, der sich kein Bild von sich selbst macht, nur noch nicht öffentlich gemacht…

Die #Show muss nicht weitergehen, wirklich nicht!

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Unfairer Wettbewerb: auf der Suche nach dem “Supertalent” (RTL) treten Vollprofis wie Pavel gegen blutige Laien an

Von Günter Verdin

Beim Thema UNTERHALTUNG können, wie beim Thema FUSSBALL wirklich alle mitreden. Darf ich auch mal?

Ich finde die hämischen Kommentare über “Wetten, dass..?” und Markus Lanz in unseren Intellektuellengazetten nur mehr albern . Reine Platzverschwendung! Nichts ist dümmer und fragwürdiger, als sich an einer Unterhaltungssendung dermaßen zu reiben, dass es an Selbstbefriedigung grenzt.

Als wenn wir es nicht schon längst wüssten: Unterhaltungsshows im deutschsprachigen Fernsehen sind nur im Vorüberzappen ohne Schaden zu nehmen zu ertragen. Und beim Zappen zwischen ZDF und RTL, wo zeitgleich “Das Supertalent” lief, trat ein Grundproblem heimischer Shows zutage: sie werden, um Sendezeit zu füllen und um möglichst viele Werbeblöcke unterzubringen, aufgebläht und zerdehnt, dass man die Weight Watchers zu Hilfe rufen möchte.

Bei “Wetten, dass…?” verplaudert sich nicht nur Markus Lanz konsequent, sondern werden auch die Wettkandidaten in viel zu langen Einspielfilmen “porträtiert”. Das hat man von den Privaten abgekupfert, wo dieser human touch überdosiert eingesetzt wird.

Der RTL-Show “Das Supertalent” liegt ein sehr schlichtes Konzept zugrunde: Herr und Frau Jedermann können mit ihren Kunststücken schlimmstenfalls sich böse blamieren und bestenfalls reüssieren. Um die SHOW aufzupeppen, werden vom Sender Profis aus dem artistischen Bereich zugekauft, so dass das Flair von Zirkus und Varieté über allem schwebt. Von fairem Wettbewerb zwischen Laien und versierten Entertainern kann keine Rede sein. Ohne Zweifel gibt es aber auch hier magische Momente, wie am Samstag die Handstand-Akrobatik des athletischen Ukrainers Pavel oder die spirituelle Botschaft eines jungen Mannes , der mit Leuchtstift kitschige Bilder malt. Beide sind Voll-Profis: Pavel , zum Beispiel ,der aus einer Artistenfamilie stammt,hat mit seiner Handstand-Equilibristik 2011 in Paris die Bronze-Medaille beim “32. Festival Mondial du Cirque de Demain” gewonnen.

Eine SHOW wirkt nur, wenn sie überrumpelt, wenn die Effekte Schlag auf Schlag kommen. Doch auch bei RTL wird alles zerredet von Juroren, die weder Sachkenntnis, Verstand oder wenigstens Respekt haben. Die Selbstgefälligkeit der Herren und der merkwürdigen Dame kennt keine Grenze. Was ist von einer Jury zu halten, in der ein Dieter Bohlen noch am intelligentesten wirkt?
Der Abstieg der Show als Phänomen begann mit ihrer Demokratisierung: natürlich verfügen auch Laien über wunderbare und bezaubernde Fähigkeiten. Der Eindruck von Schulabschlussfeiern liesse sich allerdings nur dann vermeiden, wenn diese Laien jahrelang an ihrer Begabung feilen würden und dann als Profis wiederkämen…

TELEFAX VON GÜNTER VERDIN: ALARM für COBRA 11.Die neue Staffel 2014

Die oft kopierte und parodierte TV-Actionserie “Alarm für Cobra11” ist eine im wahrsten Sinne explosive Mischung aus rasanten Verfolgungsjagden mit üppigem Autoverschleiß und Abbrucharbeiten mittels diverser Brandsätze. Zum Ritual gehört auch das Davonstieben von Menschenleibern vor Feuerwänden in Zeitlupe.
Beinahe hätten wir sogar die kriminell herbeigeführte Explosion eines Atomkraftwerks erleben müssen ( dürfen?), aber natürlich ist auch das neue Autobahnpolizisten-Team ,das auf dem Bildschirm seit 27. März 2014 in neuen Folgen (Staffel 24)der RTL-Action-Serie agiert , erfolgreich im Verhindern der von skrupellosen Drehbuchautoren initiierten Gaunereien.
Die wesentliche Frage: haben wir Tom Beck, der bisher den irgendwie treuherzigen, aber auch schlagfertigen Hauptkommissar Ben Jäger spielte, vermisst? Sorry, Tom, Du warst uns lieb und kostbar, aber der Neue , Vinzenz Kiefer als Polizist Alex Brandt hat nicht nur das kantigere Gesicht und eine größere Beweglichkeit in der Selbstaufopferung für das Gute, sondern als Figur eine Biografie, die ein uns mitreißendes Draufgängertum bewirkt. Brandt hat mit der Justiz schlechte Erfahrungen gemacht. Als Undercover-Ermittler in einem Drogenring wurde er von korrupten Kollegen verleumdet und saß zwei Jahre unschuldig im Gefängnis. Nun fällt es ihm schwer, Vertrauen in das Justiz-System und seine Mitwelt aufzubauen. VINZENZ KIEFER, der schon in vielen anspruchsvollen Produktionen bewiesen hat, dass er ein ausgezeichneter Charakterdarsteller ist, setzt in der immer leicht an der Selbst-Persiflage vorbeischrammenden Action-Serie ein Schwergewicht von Psychologisierung der Figur. Das hat zur Folge, dass es immer spannend ist, wenn er im Bild ist, was auch sonst (oft Unsinniges und Unwahrscheinliches) um ihn herum geschieht.

FRÜHERE ARTIKEL IN DIESEM BLOG:

ALARM FÜR COBRA 11

23.03.2013

Von GÜNTER VERDIN (www.verdinguenter.blogspot.com)

Im deutschen Fernsehen gibt es nur zwei Sendungen zur spektakulären Entsorgung alter Autos: Stefan Raabs “Stock Car Crash Challenge” (Pro7) und “Alarm für Cobra 11” (RTL). Wobei die Autobahnpolizisten, trotz der Banalität der jeweiligen Story, weitaus amüsanter und spannender unterwegs sind als Raabs C-Promi-Crew.

Die oft kopierte und parodierte TV-Actionserie “Alarm für Cobra11” ist eine im wahrsten Sinne explosive Mischung aus rasanten Verfolgungsjagden mit üppigem Autoverschleiß und Abbrucharbeiten mittels diverser Brandsätze. Zum Ritual gehört auch das Davonstieben von Menschenleibern vor Feuerwänden in Zeitlupe. Mehr ist eigentlich auch über die Folge “Aupairgirl” kaum zu sagen. Die Geschichte vom südamerikanischen Drogenboss und seiner in einen deutschen Polizisten verliebten Tochter , die sich auf der Flucht vor dem Vater die Identität einer Babysitterin zulegt, ist gewohnt hanebüchen. Immerhin: die beiden Autobahnpolizisten Semir und Ben sind jetzt auch viel und schnell zu Fuß unterwegs, was über die Tatsache hinweghilft, dass sie schon längt nur mehr auf der Stelle treten.

Was die offensichtliche Vortäuschung eines Drehbuchs betrifft, wird “Alarm für Cobra 11” noch um Längen von der US-Serie “CSI: Miami” übertroffen. In der Folge 18 der 5. Staffel mit dem deutschen Komödientitel “Drei sind einem zu viel” reicht den Autoren nicht der übliche Zwillingstrick: sie schüren die lachhafte Verwirrung mit nach und nach sich zu erkennen gebenden Drillingsschwestern und einem Geschäftsmann, der sein Double auch vor seiner Frau geheim hält. Da die Serie dafür bekannt ist, dass ein Großteil der Handlung im Labor spielt, möchte ich das Haar, das sich mir sträubte, gerne für eine Genanalyse zur Verfügung stellen.

(Obere Bildreihe: Leslie Bibb spielt in “CSI:Miami” kriminelle Drillingsschwestern)

07.09.2012

Von Günter Verdin

Wäre das Medium Film mit den Begriffen motion und emotion ausreichend definiert , dann wäre “Alarm für Cobra 11” wirklich großes Kino. Die Bewegung ist in diesem international äußerst erfolgreichen RTL-Action-Klassiker durch rasante Verfolgungsjagden , Crashs, durch die Luft wirbelnde Autoteile und gut dosiert eingesetzte Explosionen ritualisiert. Für Gefühl sollen hilflos konstruierte Liebesgeschichten sorgen. Auch die harten Männer der Autobahnpolizei, die immer wieder noch aus den zerbeultesten , oder ausgebrannten Wracks wie Phönixe aus der Asche steigen, dürfen mal die eine oder andere Träne der Ergriffenheit verdrücken.Autobahnpolizist ist ein nervenaufreibender Beruf, denn die Hauptdarsteller wechselten seit dem Start der Serie 1996 des öfteren. Erdogan Atalay, der Semir Gerkhan spielt, ist seit der dritten Folge der ersten Staffel im Dienst. Gegen ihn ist Tom Beck alias Hauptkommissar Ben Jäger ein Greenhorn: er ist erst seit 2008 dabei. Während Tom Beck seinen Hauptkommissar mimisch eher karg ausstattet, differenziert Erdogan Atalay seine Gefühlsregungen souverän: man sieht, hier ist ein Charakterschauspieler ( in der falschen Umgebung) am Werk. In der Pilotfolge “Engel des Todes” für die neue Staffel muss sich Atalay alias Semir Gerkhan zunächst , Frau und Kleinkind zuliebe, mit dem Abstempeln von Akten im LKA Nordrhein-Westfalen langweilen. Ein Kameraschuss zwischen zwei dickbäuchige Kollegen hindurch, die sich über die Frühpensionierung unterhalten, zeigt den verzweifelten Semir, wie er seine Magengegend abtastet. Bald ist der Hauptkommissar aber mit seinem Kumpel Ben als Team “Cobra11” wieder höchst aktiv im Einsatz. In der langen Werbepause wirbt RTL schon jetzt für eine “Stille Nacht-Bühnenhow.” “Cobra 11”- Zuseher kommen allerdings nicht zur Besinnung, und das ist gut so. Denn sonst würde ihnen auffallen, dass die Story von der Mörderbrigade um den serbischen Kriegsverbrecher Djavo und dessen Bruder unter den Haaren , an der sie herbeigezogen ist, wenig Hirn aufweist. Auch wenn man den Ironiefaktor, der die Serie durchaus auszeichnet, in Rechnung stellt, ist die Sterbeszene von Comedian Oliver Pocher, der vier Folgen lang den Verschwörungstheoretiker Sturmi gab, gar nicht köstliches Schmierentheater. Und die in die Handlung eingewobene Liebesgeschichte zwischen dem “Loser” Max und seiner Mitschülerin Florida ist zwar einer wohl sehr jungen Zielgruppe, die auch gerne
” Gute Zeiten , schlechte Zeiten” guckt, geschuldet, ist aber derartig simpel gestrickt, dass die Sehnsucht nach der nächsten von insgesamt 28 Explosionen, die im Drehbuch stehen, enorm wächst. Insgesamt wurden für die temperamentvoll geschnittene Pilotfolge 45 PKW abgewrackt, und 25 Stuntleute haben den Darstellern zum Beispiel Sprünge aus Hubschraubern auf dahinrasende Autos und Autoabstürze in den Rhein abgenommen. Wer Lust hat, kann in “Alarm für Cobra 11” zahlreiche Filmzitate enträtseln. Zum wirklich großen Kino fehlt der an spektakulären, schon längst zum Selbstzweck verkommenen, aber doch immer wieder überraschenden Actionszenen reichen Serie nur noch eines: Substanz

02.09.2012

VON GÜNTER VERDIN

Es geht schon wieder los: Start der (laut RTL)21. Staffel von “Alarm für Cobra 11” am 6.September 2012, 20:15 Uhr,RTL

“COBRA 11” VON A BIS Z

AUTOBAHN: Die Kripo Autobahn ist eine fiktive Abteilung der Autobahnpolizei.

AUTOBAHN 2: Bis 2005 wurde auf der A540 in GREVENBROICH gedreht. Seither spielen sich die rasanten Auto-Crashs auf einer 1000 Meter langen Filmautobahn in ALDENHOVEN ab.

AUTOS:Seit 1996 fuhren die beiden Autobahnpolizisten von “Alarm für Cobra 11” (RTL) über 300 Autos im Neuwert von fünf Millionen Euro zu Schrott.

BESETZUNG: Autobahnpolizist ist ein nervenaufreibender Beruf, denn die Hauptdarsteller wechselten des öfteren. Erdogan Atalay, der Semir Gerkhan spielt, ist seit der dritten Folge der ersten Staffel im Dienst. Gegen ihn ist Tom Beck alias Hauptkommissar Ben Jäger ein Greenhorn: er ist erst seit 2008 (13.Staffel,ab Folge 180)dabei. Erdogan Atalay wurde am 22.September 1966 in Hannover geboren, sein Vater ist Türke, die Mutter Deutsche.
Der Nürnberger Tom Beck , Jahrgang 1978, hat sowohl den harten wie auch den weichen Kerl drauf: er spielte in Folgen von SOKO KOELN und POLIZEIRUF 110 ebenso überzeugend wie in Schnulzenfilmen nach Rosamunde Pilcher-Romanen.

“COBRA 11”: Das ist der Codename der beiden Kriminalhauptkommissare Ben und Semir

EPISODEN: siehe http://cobra11-rtl.de.tl/Episodenliste.htm

ERFOLG: “Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei” ist eine der erfolgreichsten Serien des deutschen Fernsehens. Die Serie wird in über 100 Länder verkauft, der bisherige Exportschlager “Derrick” kann da nicht mehr mithalten. Das Erfolgsgeheimnis: “Ein fliegendes Auto versteht man auch in Korea” (Daniel Hetzer, Produzent der action Concept Film-und Stuntproduktion in Hürth bei Köln.)

GASTSTARS: Das Auftauchen bekannter Gesichter verstärkt den ironischen Unterton, der in den oft recht konstruiert wirkenden Stories mitschwingt. Wenn Oliver Pocher in der neuen, der ( laut RTL -Angaben) 21. Staffel , nach vier Auftritten als Hacker “Sturmi” den Löffel abgibt, erwartet uns ganz bestimmt grosse Schauspielkunst. Aehnlich heiter wird der Gastauftritt von Lothar Matthäus mit seiner jüngsten Gespielin in einer weiteren Folge sein.

HD: Ab der 21. Staffel wird die Serie in HD ausgestrahlt.

STAFFELN:
Die 21. Staffel startet am 6.September 2012 um 20:15 Uhr in RTL. Die Pilotfolge mit dem Titel “Engel des Todes” hat Spielfilmlänge. Inhaltsangabe:
Ben und Semir stehen vor den Scherben ihrer Zusammenarbeit. Sie sind keine Partner mehr! Semir hat den Job bei der Autobahnpolizei aus familiären Gründen quittiert. Beide müssen sich jetzt mit neuen Kollegen herumplagen, die so gar nicht zu ihnen passen wollen. Ausgerechnet jetzt wird ein alter Bekannter der beiden, Verschwörungstheoretiker Oliver Sturm (Oliver Pocher), brutal ermordet.
In den neuen sieben Folgen ermittelt

19.04.2012

Das schlimmste im Kampf gegen das sehr Böse in dieser Welt ist eine sehr junge verliebte Polizistin. Jenny heisst sie und baut aus ungluecklicher Liebe ziemlich viel Mist, zum Beispiel, indem sie einen gefährlichen Gangster laufen lässt, um ihren Ex-Freund zu retten. Daran sind natürlich nur die Drehbuchautoren von Deutschlands beliebtester Massenkarambolage -und Autoschrott-Serie “Alarm für Cobra 11” (RTL) schuld, denen Feuerwände, die zappelnde Menschenleiber hoechst attraktiv in Richtung Kamera schleudern, allemal fassbarer scheinen als heisse Liebesszenen. Deswegen geht es zwischen den mit pyromanischer Freude inszenierten Action-Szenen so banal zu wie in den meist aus dem Stegreif heraus gemimten Vorabend-Soaps. Eines steht fest: ohne Kumpel Semir (Erdogan Atalay) wirkt Autobahnpolizist Ben (Tom Beck) irgendwie schaumgebremst. Deswegen geriet die Folge “Schlangennest” der bereits 31. Staffel , in welcher der arg schmierige Mädchenhändler Vlad Markovic nach mehreren Showdown-Anläufen zur Strecke gebracht wurde, auch etwas larmoyant und nicht so spritzig wie gewohnt. Unser Tipp: noch mehr Stock-Car-Crash-Rennen, Explosionen und trickreiche Stunts! Die romantische Liebe mit allen Tiefen und Höhen hat schliesslich das ZDF für die Sonntag-Primetime reserviert.

Kritik vom 20. August 2011:

Alarmfür das Zwerchfell: „Cobra 11“ ermittelt wieder

GünterVerdin

Da sage noch einer, die Deutschen hätten keinen Humor!
„Ihr Revier ist die Autobahn.
Ihr Einsatz heißt: volles Tempo.
Ihre Gegner von heute: extremschnell und gefährlich.
Verbrechen ohne Limit –
Jeder Einsatz volles Risiko für die Männer von Cobra 11.“
tönt es zu Beginn jeder Folge von „Alarm für Cobra 11“ (RTL, Donnerstagabend) pathetisch. Im Grunde ist das auch schon die Inhaltsangabe , denn Handlung ist hier nur lästiges Füllmaterial für Action, die sich nur mehr selbst zitiert: zu Beginn,in der Mitte und am Ende jeder Episode gibt es eine Verfolgungsjagd mit ungeheurem Autoverschleiß, zwischendurch und zum Showdown gewaltige Explosionen mit auf die Kamera zurasenden Feuerwänden und davonhechtenden Akteuren. Das ist Traumgeschehen wie in der REM(rapid eye movemnet)-Phase, und vor allem: zum Schreien komisch. Da die Drehbuchautoren die Ideen aus allen erreichbaren erfolgreichen Kinofilmen zu einem in sich unlogischen, völlig unrealistischen Handlungsmix verwursten, kann auch der Plot für die nun von RTL wiederholte Doppelfolge „Das Ende der Welt“ als bekannt vorausgesetzt werden: ein Pharmaunternehmen entwickelt ein tödlichea Virus, das von einem kriminellen Asiaten zur Vernichtung der Menschheit eingesetzt wird. Die beiden wirklich drolligen Autobahnkommissare Tom Kranich und Semir Gerkhan werden selbst infiziert und sind auf der hektischen Suche nach einem Gegenmittel. Da auch noch Comedian Oliver Pocher als Verschwörungstheoretiker seinen banalen Text wie ein kleiner Schuljunge aufsagt,wirkt das Ganze zeitweise wie Theater für die ganz Kleinen. Ein Rätsel bleibt,wie die Macher von „Switch Reloaded“ es angestellt haben, diese Serie zu parodieren, wo sie doch schon an sich das größtmögliche unfreiwillige Humorpotential beinhaltet.

20.08.2011

Alarmfür das Zwerchfell: „Cobra 11“ ermittelt wieder

GünterVerdin

Da sage noch einer, die Deutschen hätten keinen Humor!
„Ihr Revier ist die Autobahn.
Ihr Einsatz heißt: volles Tempo.
Ihre Gegner von heute: extremschnell und gefährlich.
Verbrechen ohne Limit –
Jeder Einsatz volles Risiko für die Männer von Cobra 11.“

tönt es zu Beginn jeder Folge von „Alarm für Cobra 11“ (RTL, Donnerstagabend) pathetisch. Im Grunde ist das auch schon die Inhaltsangabe , denn Handlung ist hier nur lästiges Füllmaterial für Action, die sich nur mehr selbst zitiert: zu Beginn,in der Mitte und am Ende jeder Episode gibt es eine Verfolgungsjagd mit ungeheurem Autoverschleiß, zwischendurch und zum Showdown gewaltige Explosionen mit auf die Kamera zurasenden Feuerwänden und davonhechtenden Akteuren. Das ist Traumgeschehen wie in der REM(rapid eye movemnet)-Phase, und vor allem: zum Schreien komisch. Da die Drehbuchautoren die Ideen aus allen erreichbaren erfolgreichen Kinofilmen zu einem in sich unlogischen, völlig unrealistischen Handlungsmix verwursten, kann auch der Plot für die nun von RTL wiederholte Doppelfolge „Das Ende der Welt“ als bekannt vorausgesetzt werden: ein Pharmaunternehmen entwickelt ein tödlichea Virus, das von einem kriminellen Asiaten zur Vernichtung der Menschheit eingesetzt wird. Die beiden wirklich drolligen Autobahnkommissare Tom Kranich und Semir Gerkhan werden selbst infiziert und sind auf der hektischen Suche nach einem Gegenmittel. Da auch noch Comedian Oliver Pocher alsVerschwörungstheoretiker seinen banalen Text wie ein kleiner Schuljunge aufsagt,wirkt das Ganze zeitweise wie Theater für die ganz Kleinen. Ein Rätsel bleibt,wie die Macher von „Switch Reloaded“ es angestellt haben, diese Serie zu parodieren, wo sie doch schon an sich das größtmögliche unfreiwillige Humorpotential beinhaltet.

ALSO SPRACH…#CHRISTIAN_RACH

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Christian Rach , der Restauranttester, zur verzweifelten Wirtin des Restaurants ” Wunderbar” in Cottbus (Sonntag, 10.11.13, RTL, WH aus dem Jahr 2011):

“Wir müssen jetzt tabula rasa, also nackten Tisch machen.”

Ah ja, Latein kann er also auch nicht…

TELE-FAX von GÜNTER VERDIN: Trash-Queens verwüsten Afrika

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Hm.Das wäre auch eine Lösung, um Ruhe in den selbstdarstellungs-geilen Hühnerhaufen zu kriegen…

Die Evolution ist erst dann positiv verlaufen, wenn das Gehirn “Ich habe keine Ahnung” und “Ich halte den Mund” sinnvoll verknüpfen kann.
Diese Weisheit twitterte unlängst ein Autor unter dem Pseudonym “Schlachtzeile”.

Für die kuriosen Damen, die an der Kolonialisierung Afrikas durch grottenschlechten Geschmack , vermittelt durch RTL und Pro7, beteiligt sind, kommt diese Erkenntnis allerdings zu spät. Kaum hatte RTL die Reality-Soap “Wild Girls” beendet, in der wildgewordene Trash-Queens unter anderem diverse Häufchen unterschiedlichen Tieren zuordnen mussten, wühlten bereits am Donnerstag (22.08.2013, Pro7) die sogenannten “Reality Queens” am Fuße des Kilimandscharos in der Scheiße, und das ist nicht nur naturalistisch , sondern auch symbolisch zu verstehen. Die Produzenten solcher Formate und auch die schleimigen Moderatoren scheinen Frauenfeinde zu sein: das Frauenbild, das hier in Form einer dauererregten , hysterisch drauflos plappernden Damenriege, vermittelt wird, ist das des geldgeilen Luders, für das Würde nur ein Konjunktiv ist. Diese permanente Zurschaustellung von Ignoranz anderen Kulturen gegenüber, gepaart mit Eitelkeit und Selbstverliebtheit ist leider nur erbärmlich. Es ist deprimierend anzuschauen, wie sich dieses primitive Halbweltmilieu in die Natur Afrikas frisst. RTL und Pro7 drehen mit diesen Reality-Formaten die Evolution zurück: wir befürchten nur, dass sich die silikonoptimierten Weibchen die langen Fingernägel brechen werden, wenn sie sich wieder wie einst von Ast zu Ast schwingen werden…

TELE-FAX von GÜNTER VERDIN: “Got to Dance” im Halbfinale

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Die sprungtüchtigen, aber wenig wortgewandten “Got to Dance”-Juroren Palina Rojinski (Moderatorin & Sportgymnastin), Take-That-Sänger Howard Donald und Nikeata Thompson (Choreografin)

© SAT.1/ProSieben/Frank Zauritz

Die einen sind prominent und bekämpfen ihre Ängste, indem sie in der RTL-Show “Pool Champions” (Freitag) vom 5 Meter-Turm ins Wasser springen . Die Münchner Abendzeitung übertitelte ihren Bericht bayerisch charmant: “Promis machen sich nass”.

Die anderen, wesentlich jüngeren, sind vorerst einmal vor allem sehr talentiert und scheinen die Schwerkraft aufzuheben: die Pro7/SAT1-Tanzshow “Got to dance” ( Donnerstag: Pro7, Freitag: SAT1) präsentiert nicht nur alle coolen Tanzstile der modernen Jugendkultur wie Breakdance, Hip Hop oder Crumping ( ein dynamischer Gruppentanz Afro-amerikanischer Provenienz), sondern auch klassisches Ballett, Flamenco und Steptanz, und das alles in erstaunlicher Perfektion.

Ein vorwiegend jugendliches Publikum beschert der Show mit den vorwiegend deutsch radebrechenden oder sprachlich ausdrucksarm in Begeisterungs-Ekstase verzückten Juroren sehr gute Einschaltquoten, was kaum auf die unstete Schnitt-Dramaturgie zurückzuführen ist: die Show wirkt so, als würden Regisseur und Cutterin zwischen mehreren Programmen hin- und herzappen. Der Erfolg des Formats liegt in den virtuosen Leistungen der jungen Tänzer, die mit unglaublicher Intensität und überbordendem Einfallsreichtum ihrem Körper das Letzte, also das Beste abverlangen, oder zumuten.

Denn zweifelsohne freuen sich über die Show auch Deutschlands Orthopäden.
Die Spätfolgen all der akrobatischen Einlagen und, wohlgemerkt, fast immer ästhetischen Verrenkungen , sind absehbar. Es ist bekannt, dass selbst klassisch ausgebildete TänzerInnen ab 40 schmerzhafte Probleme mit dem
Bewegungsapparat bekommen. Das klassische Ballett mit Spitzentanz , Hebungen und Piroutten belastet den Körper auf unnatürliche Weise.

Dr. Lutz Simon, leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der Abteilung für Unfall- und Orthopädische Chirurgie in der Asklepios-Klinik Nord in Hamburg
in BILD über die Verletzungsmöglichkeiten bei professionellen durchtrainierten Tänzern: „Bandverletzungen an den Sprunggelenken, Knieverletzungen am Meniskus und Außenband, Rückenverletzungen wie muskuläre Verzerrungen im Lendenwirbelsäulenbereich.“

Über den Saarbrücker Schüler Ruffy, der es mit seinen gruseligen gummiartigen Körper-Verrenkungen im “Flexing” immerhin ins Finale geschafft hat, urteilt der Orthopäde: “Wahrscheinlich hat er hypermobile Schulterblätter. Das ist eine anatomische Spezialität. Nachmachen sollte man das nicht unbedingt.“

Juroren und Publikum wählten folgende Solisten und Tanzgruppen ins Finale: Patrizia Kowalak, Ben und Airdit, Swingin’ Crocs, S’N’C Kidz, Penguin Tappers und Dancefloor Destruction Crew.

Das zweite Halbfinale ist am kommenden Donnerstag, dem 4.Juli ab 20:15 Uhr auf Pro7 zu sehen.

Den Siegern winkt am Ende der Staffel eine Prämie von 100.000 Euro. Eine Traumgage, wenn man die Einkommens-Situation von Berufs-Tänzern in Betracht zieht: die Bruttogage von Gruppentänzern im renommierten Stuttgarter Ballett beträgt anfangs um die 1.500 Euro (Solistengagen werden frei verhandelt).
Das durchschnittliche Jahresnettoeinkommen von aktiv versicherten freischaffenden Künstlern im Gesamtbereich „Darstellende Kunst“ betrug im Januar 2010 nach Angaben der Künstlersozialkasse 12.318 Euro . Im dem Landtag von Baden-Württemberg vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vorgelegten Bericht (Drucksache 14 /7031 07. 10. 2010) heisst es weiter: “Die Erfahrungen zeigen, dass Tänzerinnen und Tänzer ihren Beruf im Durchschnitt bis zum 35. Lebensjahr (in Ausnahmefällen bis zum 40. Lebensjahr) ausüben können.”

TELE-FAX von GÜNTER VERDIN:OLIVER POCHER gibt sein Allerletztes

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Eigentlich könnte Randy Newman die Rezension über Oliver Pochers jüngstes Show-Format “Alle auf den Kleinen” (RTL) geschrieben haben:

Kleine Menschen haben niemanden zum Liebhaben.

Sie haben kleine Baby-Beinchen,

sind so niedrig, dass man sie zu Begrüßung hochheben muss,

haben kleine Autos, die tuut-tuut machen,

dünne, piepsige Stimmchen, schmuddelige Fingerchen und

schmutzige kleine Gedanken.

Du kannst ihnen nicht entkommen.

Ich jedenfalls will hier keine kleinen Menschen sehen.

(Übersetzung: SWR1)

Ein ziemlich böser Song, dieses “Short People”! Umso anerkennenswerter, dass Oliver Pocher nicht nur andere, sondern auch sich selbst gründlich verarschen kann. In seiner von “Schlag den Raab” inspirierten Game-Show “Alle auf den Kleinen schont er weder sich noch Material. Drei sympathische schräge Vögel treten in den absurdesten Wettbewerben gegen ihn an, am Schluss winken dem Sieger 100.000 Euro , genauer: 80.000 Euro, denn die beiden , die nicht zum Finale antreten, werden mit je 10.000 Euro belohnt. In den meisten irrwitzigen Spielrunden werden Wissen und Geschicklichkeit kombiniert. Ein Beispiel: alle Teilnehmer verkleiden sich als Pinguine und müssen, etwa auf die Frage: “Welche Farbe hat der Teppich für Staatsbesuche?” watschelnd als erster oder erste die rote Matte ( es stehen auch andersfarbige zur Auswahl) erreichen.

Komischer Höhepunkt war das Spiel, indem die Kandidatin von den mit verschiedenen Ingredienzien beschmierten Lippen des letzten Bachelors Jan Kralitschka den Geschmack der betreffenden Substanz erküssen musste ( durfte). Für Olli Pocher stand als besondere Überraschung ein bärtiger Hüne zum Küssen bereit: der Wrestler “Demolition Davies”, der Pocher nicht nur lieb hatte, sondern ihn auch ordentlich in den Schwitzkasten nahm (siehe Bild).
Moderiert wird “Alle auf den Kleinen” von Sonja Zietlow, der besten Adresse für Trash-Formate.

Was also ist “Alle auf den Kleinen” ? Absurdes Abhängen mit Spielen bis zur Besinnungslosigkeit, wirkt wie Komasaufen für die Augen.

Übrigens, Randy Newman relativiert am Ende des Songs sein arrogantes Urteil :

Kleine Menschen – genau wie du und ich, dieselben Idioten.

Alle Menschen sind Brüder bis zu ihrem seligen Ende –

Was für eine großartige Welt!

Alarm BEI Cobra 11: Ben Jäger alias Thomas Beck hört auf

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Seit Herbst 2008 ist Thomas Beck in der Action-Serie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (RTL) an der Seite von Erdoğan Atalay als Hauptkommissar Ben Jäger zu sehen. Am 28. September 2012 gab Beck in der Bülent Ceylan Show seinen Ausstieg aus der Serie bekannt. Er wird im Herbst 2013 das letzte mal bei Alarm für Cobra 11 zu sehen sein.

ALARM FÜR COBRA 11 erhält den Stunt-Oscar

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(RTL-Pressemeldung):Bereits zum achten Mal ging die größte Auszeichnung der Action-Branche, welche am 11. Mai in Los Angeles verliehen wurde, an die Macher der RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“ – an “action concept”. Allein für die Cobra gab es in den vergangenen Jahren alleine fünf Auszeichnungen. Christoph Domanski, der Stuntkoordinator der Action-Serie, durfte die 22kg schwere Statue bereits zum dritten Mal in Händen halten. In diesem Jahr erhielt er den Preis für die aufsehenerregenden Actionszenen im „Alarm für Cobra 11“-Pilotfilm „Engel des Todes“ mit Erdogan Atalay, Tom Beck und Hollywood-Größe Ralf Moeller.

Der 90-minütige Pilotfilm zur 21. Staffel von „Alarm für Cobra 11“, bei dem an Action nicht gespart wurde, ist am 6. September 2012 bei RTL ausgestrahlt worden. Für die preisgekrönten Szenen zog das Stunt-Team wieder sämtliche Register und ließ es ordentlich krachen. Eine große Explosion in der Kölner Innenstadt und spektakuläre Helikopter-Tiefflüge über die rheinische Christophstraße mit dem Dom als Skyline sorgten beim Publikum für eine spannende Abendunterhaltung. Weitere aufwendige Action-Sequenzen am Deutschen Eck in Koblenz, an der Mündung der Mosel in den Rhein wurden inszeniert.

Der begehrte „Taurus World Stunt Award“ ging bereits in den Jahren 2003, 2004, 2005, 2007, 2009, 2011 und 2012 an die Hürther Produktionsfirma, die sich gegen die gesamte internationale Konkurrenz regelmäßig mit den spektakulären Action-Szenen „made in Hürthywood“, unter anderem auch gegen Altmeister Jackie Chan, durchsetzen konnte.
„Der World Stunt Award“ ist der größte Preis, den man im Action-Bereich bekommen kann, wirklich fast wie ein Oscar für die Branche.

DSDS:Es hat sich ausgesülzt

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(Mathias Richling als Dieter Bohlen mit Bill und Tom als Marionetten)

Unvorstellbar, dass diese Show in ihrer aktuellen Konzeption eine Zukunft haben könnte! Zuerst einmal sollten die Kandidaten vor ihren eigenen Familien geschützt werden. Besonders aufdringlich gerierten sich diesmal unsere lieben Freunde aus der Schweiz, allen voran die permanent überventilierende Frau Mama der Schlagersängerin Beatrice Egli, die nebenbei bemerkt, weil es eh unwichtig ist, Deutschlands neuer “Superstar” ist. Das aufdringliche Kuhglockengescheppere weckte im Zuschauer die Sehnsucht nach dem Klang der Vuvuzelas bei der Fußball-WM 2010.

Bei DSDS geht es längst nicht mehr um Musik, sonst wären nicht die besten Sänger dieser Staffel, nämlich Ricardo Bielecki und Susan Albers, in den Vorrunden abgewählt worden. Bei DSDS geht es vor allem um den sogenannten Poptitan Dieter Bohlen, dem in der Finalsendung gnädigerweise die Stimme versagte. Der Mann hat die Sendung mit den Jahren konsequent heruntergewirtschaftet, erst mit fiesen Sprüchen, neuerdings durch Geschmacksnivellierung in Richtung deutschen Liedguts a la Andrea Berg und Heino.

Fernseh-Deutschland hat also nun in Beatrice Egli einen neuen “Superstar”, der so singt wie Helene Fischer und Andrea Berg zusammen. Und dafür die ganze Erregung?

DSDS versinkt im Provinziellen, auch wenn die Tokio Hotel-Buben Tom und Bill als Co-Juroren gerne weltgewandt von “Performance” sprachen. Das einzige, was die beiden Finalistinnen Lisa Wohlgemuth und Beatrice Egli ganz offensichtlich in dieser Castingshow gelernt haben ist, wie man sich hingebungsvoll an die von den einfältig wirkenden Moderatoren gerne zitierte “Fanbase” heransülzt. Frau Egli durfte gefühlte zweitausendmal versichern, dass sie die Liebe ihrer Fans von ganzem Herzen erwidere , und Lisa versicherte in Gebetmühlenmanier immer wieder, dass sie so sei wie sie sei und ihren Fans viel Freude bereiten wolle. Das lag natürlich daran, dass bei nur sechs Gesangsauftritten die Sendezeit mit penetranten Aufrufen zum kostenpflichtigen Telefonieren (RTL verdient sich damit nicht nur in dieser Show eine goldene Nase) , Kurzdurchläufen und allerlei dummes Geplapper gefüllt werden musste, schließlich gibt es Werbeblöcke, die irgendwie umrahmt werden sollen.

Über die Choreografie für die, die einzelnen Sänger bei ihren Intonationsversuchen umschwirrenden, Tänzerinnen und Tänzer , dürfen wir schweigen . Wirklich professionell waren Lichtshow und Bühneneffekte mit kräftigem Einsatz der Videowall.

DSDS driftet nun also in Richtung “Musikantenstadel”. Die von RTL so geschätzte werberelevante Zielgruppe lässt sich damit freilich nicht vor den Fernsehapparat locken.

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